Fidschi



.......immer noch 08.02.2009, zweiter Teil

BULA !! (Hallo auf "fidschisch"...oder so :-))
In Nadi angekommen, schlug uns eine bekannte, FEUCHTE Hitze entgegen!
Nach wenigen Minuten klebten unsere Kleider schon am Koerper, die Haare krauselten sich wieder wie auf Kommando und unsere Socken, die wir noch im Flieger anhatten, wurden schon fast panisch ausgezogen :-)

Nicole und ich fanden sehr schnell unsere in Plastiksaecke eingepackten Rucksaecke und schlenderten zum Buero unseres Reiseveranstalters.
Ich wartete draussen und Nici regelte kurz die Formalitaeten, und so sassen wir schliesslich, mit Muschelketten beschmueckt, im Bus, welcher uns in unser Hotel bringen sollte.

Die Fahrt dauerte ca. 1h30min., Einheimische wie Touristen stiegen ein und aus, mal schien die die Sonne, mal regnete es wieder, aber die tropische Hitze wich trotz  des Regens nicht...

Unser Resort liegt auf einer kleinen Insel, welche aber durch eine Bruecke mit dem Festland verbunden ist.
Nici und ich sind in einem seeeehr kinderfreundlichen Hotel gelandet, grins, was wir auch SEHR SCHNELL bemerkt haben, aber dies war uns um einiges lieber als in einer Flitterwochen-Insel zu landen.
Wir verbrachten ja die naechsten 11 Tage hier und sind eindeutig kein frischverliebtes Paar (gell nu Spatzele) :-)

Wir kamen an, die Rucksaecke wurden ins Zimmer gebracht und wir wurden ins Zimmer gefuehrt, WUNDERSCHOEN und klimatisiert, smile
Die ganze Anlage, resp. Insel, ist jedoch so gross, dass Nicole und ich nur mit einer Karte der Hotelanlage zurechtkamen - da gab es mehrere verschiedene Uebernachtungsanlagen, 3 Pools, mehrere Restaurant, Golf, Minigolf, SPA-Bereich, Fitnesszenter und und und...

Unsere Energie reichte jedoch nur noch, um einen Pool und die Restaurants zu entdecken...
Und nach einem Apero (Oepfelsaft, wo schu fascht Moscht gsi isch, grins) auf der Dachterrasse der Bar ging es auch direkt ins Restaurant zum Buffet :-)

Seltsamerweise wurde ich hier von den Einheimischen immer als Italienerin erkannt.....mmhh bis jetzt wurde ich all die Monate fuer eine Brasilianerin oder aehnliches gehalten....
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass viele Italiener aus Italien hier Ferien verbringen? Viel zu weit weg von zu Hause, no no, non e' possibile!

Aber in den naechsten Tagen begriff ich dann die Frage der Fijianer :-)
Die meisten der Hotelgaeste kommen aus Australien - aber jeder Zweite ist gebuertiger Italiener oder Grieche, ja ja, die Italos sind ueberall anzutreffen, hihi
Und so hoerten Nicole und ich die naechsten Tage immer wieder mal englisch mit......sehr starkem Akzent, was uns natuerlich ein breites Grinsen auf die Lippen zauberte, che bello!!


09. Februar - 19. Februar (Ausgenommen unsere Ausflugstage)

Ich versuch mal unsere naechsten Tage zu beschreiben und fasse sie sozusagen zusammen, ausgenommen natuerlich unsere Ausflugstage vom 12. und 14. Februar.
Hier in Fiji schliefen wir herrlich, ein riesiges Bett (Doppelbett, aber soooo gross, als ob ma allei waer), Daunendecken und Kissen! (Feucht muffig, aber egal, wir hatten schon schlimmeres :-))

Da das Fruehstueck aber inkl. war, standen wir ca. um 08.30 auf, packten unsere Badetasche und schlenderten zum Restaurant.
Am 1. Tag versuchten wir noch den Mittag zu ueberbruecken und dann erst wieder zu Abendessen...
Ab dem 2. Tag gaben wir diese Strategie auf, grins
Unmoeglich das Knurren zu unterdruecken, wenn rechts und links die Kinder mit Pommes, Nuggets oder Pizzastuecken am Pool sitzen :-)

Die Stimmung im Hotel war wirklich so, wie man sich das auf Fiji vorstellt....
Tropisches Klima, wunderschoene, schon fast kitschige Sonnenuntergaenge in knalligen Farben, ueberall hoerte man Fiji-Musik, welche die Angestellten auf ihren Gitarren klimperten und mit herzzeirreissender Stimme von Liebe und Sehnsucht sangen, und natuerlich, nicht zu vergessen, die Gemuetlichkeit der Fijianer, alles gaaaaaaanz langsam, nur keine Hektik aufkommen lassen, immer froehlich, mit einer Blume im Haar geschmueckt.
Auch sind die Fijianer sehr kinderfreundlich, und immer wieder traegt ein Angestellter mal ein Baby auf dem Arm oder spielt mit einem Kind, waehrend die Gaeste im Restaurant auf Bedienung warten...smile

Das Wetter war wechselhaft, es ist zur Zeit Regenzeit, doch wir hatten trotzdem Glueck - morgens schien die Sonne und es war heiss, bis langsam am Nachmittag die ersten Wolken aufbrachen und fuer kurze Zeit ein wenig Abkuehlung verschafften; entweder blieben wir trotzdem auf unserer Liege, geschuetzt unter dem Sonnenschirm, oder schlenderten ins Zimmer und bereiteten uns fuer das Abendessen vor, alles in allem perfekt :-)

Doch der wesentliche Teil und Hauptattraktion des Tages waren immer die Kinder!
Es wimmelte nur so von Kindern auf der ganzen Anlage :-)

Nicole und ich sassen auch taeglich beim Kinderpool, es hat natuerlich auch einen Pool fuer Erwachsene, doch den besuchten wir nur mal am Ankunftstag im Vorbeigehen und es war von Anfang klar, dass wir dort unser Badetuch nie ausbreiten wuerden, smile
Dies ueberliessen wir den Paaren, den Verliebten oder denen, die es lieber ruhig und gemuetlich haben wollten.
Wir hingegen sassen mittem im Geschehen, unsere Gespraeche handelten nur noch von Kindern.
(wia bimana alta Ehepaar, grins)
Aber es war einfach zu lustig die Kinder, und deren Eltern, zu beobachten und wir amuesierten uns koestlich :-)

Da waere zum Beispiel unsere "Ballerina", ein kleines Maedchen, rosa Bikini und sehr extrovertiert, smile
Ballerina taenzelte immer am Pool entlang und lies sich dann  mit einer balletaehnlichen Figur  ins Wasser fallen, wie in einer Pirouette, den Arm schoen hoch gestreckt, die kleinen  Fingerchen gespreizt :-)
Sie war auch unermuedlich, wollte allen ihr Koennen zeigen und wenn ihre Eltern mal im Pool sich kurz kuessten, griff sie sofort dazwischen :-)
Auch musste alles nach ihrer Nase tanzen, was die Mutter aber gekonnt ignorierte, und falls die Kleine dann doch mal einen ''Zickenanfall'' bekam, rief ihr die Mutter nur noch ''Drama-Queen'' nach :-)
Ballerina war uns aber trotz ihrem damenhaftem Auftreten sehr sympathisch, sie war keinesfalls eingebildet oder arrogant, liebte es einfach ihre Kunststuecke vorzufuehren! :-)

Dann war noch Miriam (wir nannten sie einfach mal Miriam, wir mussten den Kids ja Namen zuteilen, da wir ansonsten nicht wussten, wie ueber die vielen Kinder sprechen :-))

Miriam war kleiner als Ballerina, was uns als 1. Auffiel waren ihre extrem grossen Backen, hihi
Allein schon ihr Gesicht mit den Kulleraugen und geroeteten Riesenbacken brachte uns zum schmunzeln, und auch sie war keineswegs schuechtern, sie sprach jeden an, egal ob gross oder klein! :-)

Aber wie gesagt, es gab auch Kinder, die weniger auffielen als ihre Eltern..
Da denk ich ganz spontan an unsere "Kampfsau-Mutter" (Sorry fuer diesen Ausdruck, aber uns faellt einfach kein passender Name ein, leider.......)
Diese Mutter, oder besser gesagt "General", war eher ein Mann, laute Stimme (Gebruell!), breitbeinig sitzend, rechts ein Bier in der Hand, links eine Zigarette, schmale, maennliche Figur und einen sehr ausgepraegten Sinn fuer Sport und Sieg!

Im Kinderpool wurden regelmaessig Wasserballspiele (Korbball) gespielt, Maenner/Buben gegen Frauen/Maedchen.
Das Ganze war als Spass und Spiel gedacht und in erster Linie als Unterhaltung fuer die Kinder.
Aber nein, unsere Kampfsau-Mamma (sorry nomol) zeigte vollen "Koerpereinsatz", schrie ueber die ganze Anlage hinaus, schmiss sich ins Wasser und lebte nur noch fuer den Sieg!!
(armi Buaba, sie haet 2 Jungs, aber dia haend miar eher leid tua....grrrrr)

Unsere Lieblingsperson war jedoch Sandra!! :-)
Sandra ist kein Kind, nein, dies ist auch ihr wirklicher Name und sie ist eine frischgebackene, stolze italienische Nonna! :-)
Sie lebt seit ueber 40 Jahren in Melbourne, Australien, hat aber nichts italienisches verloren, im Gegenteil, ihr englisch war perfekt, doch ihr italienischer Akzent brachte uns zum Lachen, ihre ganze Mimik und Gestik steckte noch voller "viva l'italia" und ihre Sprueche unterhielten den ganzen Pool! :-)

Ihr war dieser Kinder-Resort viel zu langweilig, essen, schlafen, essen, babysitten und um 20.00 bereits ins Bett entsprach nicht ihrem Temperament! :-)
(Sandra war mit ihrem Sohn, deren Frau und eben der Kleinen in Fiji, aber eigentlich liebt sie es Ramba-Zamba-Ferien zu machen :-))

Und was die Geruechtekueche anbelangte, so war Sandra stets immer bestens informiert und hielt uns auf dem Laufenden....

Eine Geschichte fand sie ganz spannend: im Hotel waren 2 Frauen, ein Paar, mit einem Baby - es ging nicht lange, und Sandra wusste bereits ueber alle Einzelheiten bescheid, dass sich die eine von einem Samenspender schwaengern liess und somit nun ein Kind mit der Partnerin aufzog....
Solche Infos fand sie natuerlich hoechst brisant, hihi...

Sandra war es auch, dich mich und Nicole mal zu diesem Korbball-Spiel im Pool zwang, und zusammen mit ihr, sorgten wir fuer eine perfekte Abwehr vor dem Gegengoal, grins

Ciao, Ciao Sandra, schoen dich kennengelernt zu haben! :-)


12. Februar 2009

Diesen Eintrag widmen wir Trudi und Fluri Hertner und danken ganz herzlich fuer ihre Spende !!
GRAZIE MILLE!!

Unser 1. Ausflugstag!
Wir hatten in Neuseeland zwei Ausfluege gebucht um unseren Aufenthalt in Fiji noch abwechslungsreicher zu gestalten :-)
Heute stand unser ¨Land und Leute Tag¨ auf dem Plan und puenktlich um 10.00 warteten wir auf unseren Bus...
Mmh im Vergleich zu den Fijianer, bin auch ich eine UEBERPUENKTLICHE und SCHNELLE Person, das wollte ich nur noch mal kurz festhalten, grins

Nun... der Bus war natuerlich zu spaet, aber fuer fijianische Verhaeltnisse lag es noch im Rahmen ;-)
Wir wurden nach Nadi zum Flughafen gebracht, wo wir wiederum bis 14.00 warten mussten, bis uns dann der persoenliche Guide, ein Fijianer, mit seinem 4x4 abholen wuerde.
Mit uns noch eine Japanerin, die fuer wenige Tage hier bei jemandem zu Besuch war.
Unser Abenteuer konnte beginnen!

Wir lachten viel waehrend unserer Fahrt, unser Fuehrer erklaerte uns einiges ueber Natur, Anbau, das Leben der Bauern und nebenbei wollte er mir noch einen Traummann, womoeglich Fijianer, per 14. Februar (Valentinstag) bestellen :-)
Am Valentinstag war unser 2. Ausflug geplant, der Guide meinte jedoch, ich muesse unbedingt auf die Honeymoon-Insel gehen und warten....warten......warten......
Mein Zukuenftiger komme bestimmt, ich muesse nur die passende Insel finden, dann faende ich auch den passenden Mann dazu, grins

Die Fahrt folgte durch immer schmalere, holprige Strassen, mal ueberquerten wir mit dem Jeep einen Fluss, und schon ging es auf Waldstrassen und Schlammloecher den Berg hinauf.
Es war bewoelkt und wir hofften, dass es nicht allzu frueh regnen wuerde und von weitem konnte man die Inseln immer besser sehen.

Auf einer Waldlichtung, wo auch zwei Pferde in der Naehe grasten, ging es dann zu Fuss weiter, ojee!
Nicole und ich natuerlich in den obligatorischen FlipFlops, die Japanerin in schneeweissen Adidas mit Klettverschluss :-)
Doch bald aenderte sich die Farbe unserer Schuhe und Fuesse...

Unser Ziel war die Besichtigung eines Wasserfalles, der Guide ging mit uns durch schmale, schlammige Wege, unsere Schuhe blieben regelmaessig im Schlamm stecken und wir mussten sie von Hand herausfischen, juhe!
Es gab einfache, hoelzerne Holztreppen, doch auch auf diesen rutschte man umher, wir waren vollgespritzt und dachten bald am Ziel angelangt zu sein, doch Fehlanzeige! :-)

Dann ging es noch barfuss weiter, wir standen vor einem Fluss, unser Fuehrer, hier in den Bergen aufgewachsen, huepfte von Stein zu Stein wie eine Gazelle, wir tolpatschigen ¨Pauschaltouristen¨schauten ihn nur verbluefft  an, zogen unsere Schuhe aus und versuchten so den Fluss zu ueberqueren....
Das Gestein im Wasser war Lavastein und gluecklicherweise nicht so rutschig, was aber nicht heisst, dass Rosy trotzdem nicht ausrutschte :-)

Der Fuehrer meinte es gut mit uns, nach dem Fluss ging es noch weiter, an Grasbuescheln zogen wir uns den Hang hinauf, mittlerweile waren nicht nur unsere Fuesse und Beine schwarz, sondern wir hatten ueberall Schlammspritzer :-)
Die Japanerin, welche hinter Nici lief, zog nach jedem Schritt wieder den verlorenen Schuh von Nicole aus dem Schlamm, an ein Vorankommen war nicht zu denken! :-)
Der Fuehrer sah eine Weile dem Spektakel zu, entschied dann aber den Weg kurz alleine zu gehen und kam dann kopfschuettelnd zurueck; unmoeglich hier noch weiterzustapfen!

Normalerweise maehen die Bauern des Dorfes das Gras und bearbeiten diese Wege - da es aber oft und fest geregnet hatte, war es unmoeglich fuer uns, bis zu den Wasserfaellen zu laufen..
Egal, wir hatten bereits unseren Spass, richtig rutschig wurde es aber erst, als wir den identischen Weg wieder hinunter watschelten ;-)

Wir hielten uns alle an der Schulter, der Fuehrer vorhan, und wir wie in einer Polonaise, singend und grinsend hinter ihm!
Zurueck beim Fluss wuschen wir unsere Fuesse, Beine und Schuhe; eigentlich erklaerte uns der Fijianer, dass wir unsere Schuhe mit einem Stein sauber rubbeln sollen - ich hatte ihn falsch verstanden und rubbelte wie wild mit dem Stein an Fuesse und Beine.....
Ojee wir brachten ihn noch ganz zur Verzweiflung!

Er verdrehte nur noch seine Augen, schlug beide Haende ueber den Kopf und ging mit uns zurueck zum Auto, halleluja!
Die zweite Etappe des Ausfluges ging gemaechlicher zu und her :-)

Wir gingen zurueck ins Dorf, wo wir bereits zu einer Kava-Zeremonie erwartet wurden.
Kava ist ein Willkommensgetraenk, ein pfefferartiges Pulver wird mit Wasser vermischt und in einer Kokosnuss-Schale getrunken.
(Usgseh tuats wia Schlammwasser, so wia doet wo miar d Fuess vori dri ka haend, mmhh fein ;-))
Die Frauen hatten zudem Tee und Brotfrucht fuer uns zubereitet, welches koestlich schmeckte.

Es wurde ein wenig ueber das traditionelle Leben im Dorf erzaehlt, wir wurden noch ins Dorf gefuehrt und nach einem kleinen Rundgang ging es wieder zurueck.

Am Flughafen warteten wir wieder auf unseren Transport, wir sassen kurz zu einer aelteren Dame und kamen ins Gespraech..
Diese Lady ueberraschte uns nicht schlecht, als sie uns verriet, dass sie 71 Jahre jung ist, aus Australien kommt, und ihr fijianischer Freund gerade mal 27 Jahre auf dem muskuloesen Buckel hat!
Jaja, wo die Liebe hinfaellt...


14. Februar 2009

Unser 2. Ausflug - diesmal ging es aufs Wasser, ins Meer hinaus mit einem Segelschiff auf eine wunderschoene Insel Namens Tivua .-)
Doch, bevor das Ganze starten konnte, mussten wir ja wieder mal abgeholt werden...
Jawohl, Fiji-Time machte uns wieder einen Strich durch die Rechnung - erst warteten wir ueber 30min und unterhielten uns mit einem jungen Kofferjungen. 
Danach kam ein Bus angefahren, gefuellt mit amerikanischen Touristen, eine Gruppe Lehrer, z.T. schon pensionierte, waren bester Laune, hiessen uns mit einem lauten BULA Willkommen und waren nicht zu ueberhoeren! :-)

Wir sassen jedoch nicht lange, schon kam der Kofferjunge auf uns zu und bat uns wieder auszusteigen, da wir einen privaten Chauffeur im Reisebuero gebucht hatten.
Nun nach ueber 30min. Verspaetung war unser Privatauto startklar, grins

Fast zeitgleich mit unseren ¨ueberdrehten¨ Ami-Lehrer kamen wir am Hafen an, wir setzten uns kurz eh wir auf das Segelschiff durften und quatschten ein wenig - dies blieb nicht unbemerkt, ein junger Mann, Martin aus Argau, sprach uns sofort auf ¨schwiezerduetsch¨ an :-)
Martin war sozusagen auf Missionsreise, zusammen mit anderen Betreuer waren sie fuer Einheimische da, die ein Suchtproblem haben, um diese dann gemeinsam zu bekaempfen und vor allem die Ursache zu verstehen.
(Sorry Martin, falls i das jetz nid ganz korrekt erklaert han :-))
Es hoerte sich alles sehr interessant an und war fuer uns einiges einfacher auf Deutsch ueber das Thema zu sprechen, und nicht wie ueblich in Englisch.

Martin hatte den identischen Ausflug gebucht und so begaben wir uns gemeinsam aufs Schiff..
Die Crew unterhielt uns mit ihrer Show zu den Vorsichtsmassnahmen, wieder einer Kava-Zeremonie (ohne uns!) und froehlichen Lieder und Gitarrengeklaemper :-)
Das Wetter war wechselhaft, mal regnerisch, mal sonnig und wieder bewoelkt, doch der Himmel sorgte fuer ein beeindruckendes Farbenspiel des Meeres und je naeher wir uns der Insel naeherten um so mehr staunten wir ueber die Farben des Meeres, von dunkel bis tuerkis, gruen, blau, fast weisser Sand, einfach traumhaft zu sehen und vor allem zu erleben!

Nicole und Martin (Hobbyfotograf, und danka fuer d Foetali) konnten fast nicht mehr aufhoeren, diese Schoenheit der Natur mit der Kamera festzuhalten.
(I han dia Ziet Tee trunka und Guatzli gessa, mini Kamera isch oeppa so guat wia mini Auga, blind wia a Muulwurf und kei Zoom :-))

Auf der Insel hatten wir Zeit bis 15.00, es gab bald Lunch und ein Spaziergang rund um die Insel dauerte gerade mal 10min. :-)
Es regnete immer mal wieder, doch zu Mittagessen waren wir unter Dach und so stoerte es uns auch nicht gross.

Am Nachmittag ging ich dann das erste Mal mit Martin, 2,3 anderen Touristen und einem ¨Fuehrer¨ schnorcheln, juppie!
Was fuer ein spezielles Gefuehl, diese Stille unter Wasser, lauter Korallen, blaue Seesterne und Tigerfische, einfach wunderschoen..
(Han mi zwohr a paar mol verschluckt und a Krampf kriagt in dena Flossa, muass das aber wieder mol macha :-))

Das Glasboot holte uns wieder ab, brachte uns zum Schiff, und mit Liedern und Animation ging es zurueck zum Festland...

Dia Nacht haemmer guat und schnell gschlofa! :-)

18. Februar 2009

Letzter Tag auf Fiji, morgen geht unsere Reise weiter...

Fuer den letzten Tag in diesem schoenen Hotel haben wir uns ein Verwoehnprogramm aufgespart....
Mit den Spenden von Evi Fehr und Barbara Luck-Hartmann liessen wir uns am Nachmittag massieren und genossen die entspannende Atmosphaere im SPA-Bereich.

Nicole hat eine Hot-Stone-Massage gewaehlt, sie wurde massiert und anschliessend wurden ihr warme, heisse Steine auf den Koerper gelegt.
(Aber nid so heiss, wia dia bi uessera 1. Massageerfahrig in India mit Verbrennig, grins)

Ich hingegen durfte zuerst 30min. ein entspannendes Bad geniessen im Freien, danach wurde ich wie ein ¨Geschenk¨ mit einer Paste in Alufolie gewickelt und schlussendlich auch noch massiert - ein wirklich wunderschoener Abschluss!

Am Abend ging aber unser ¨Spenden-Programm¨ weiter: wir wollten auf Fiji das letzte Abendessen bei unserer Lieblings-Serviererin im gemuetlichen Restaurant geniessen.
Und Dank der Spende von Silvana Hartmann-Schmed liessen wir uns auch kulinarisch verwoehnen! :-)

GRAZIE MILLE AN ALLE!!