Neuseeland



21. Dezember 2008

Neues Land, neuer Abschnitt....HALBZEIT !!
Die Haelfte unserer Reise ist bereits Geschichte....

Der Flug von Bangkok nach Auckland war sehr unruhig, wir schliefen kaum und ich hoerte die ganze Zeit Musik um ein wenig vor mich hinzudoesen....
Nicole hatte sich ein wenig mit dem Film "Shreck" amusiert bis es dann Schlafenszeit war :-)
Wir hatten drei Sitze fuer uns, und so konnten wir uns ein wenig ausbreiten.

Wir kamen ca um 13.30 neuseelaendische Zeit an, d.h. fuer uns war es noch frueh morgens und wir waren dementsprechend noch muede - aber Neuseeland weckte uns schnell :-)
Am Flughafen wurde noch unser Gepaeck von den Spuerhunden kontrolliert , wie gut, dass ich die Kraeuter von unseren Israeli-Muettern aus Indien noch in Bangkok gelassen hatte, smile!

Unsere Turnschuhe kamen jedoch ohne Probleme in unserem Gepaeck mit.
(ok, miar haend sie jo au no nid gross brucht, also viel Dreck haet an dena Schuha nid koenna dra sie, grins, so sportlich wia miar tuend:-))

NEUSEELAND: klare Luft und frischer Wind schlugen uns entgegen, wie herrlich!!
Klar, ich gebe es zu, ich fror, obschon es ja nicht wirklich kalt war, aber in Asien waren wir uns andere Temperaturen gewohnt..
Aber ich nahm das Frieren gerne in Kauf, es war richtig schoen, nach Bangkok wieder mal tief durchzuatmen und frische Luft zu geniessen.... wie zu Hause!!
(das toent ev. banal, aber ma merkt erscht wenn ma lang inera versmogta Stadt isch, wia schoen miars dahei haend, immer frischi Luft zum schnufa und suuuuuuuuubers, guats Wasser us em Bruennali zum trinka !! :-))

Und auch von der beruehmten Freundlichkeit und Offenheit wurden wir sofort ueberzogen! Ein Flughafenangestellter begleitete uns sofort zu einem Bankomaten und danach zu unserer Bushaltestelle :-)
Wir fuhren mit einem oeffentlichen Bus ins Zentrum und konnten schon ein wenig die Umgebung geniessen...
Einige Haeuser waren geschmueckt fuer Weihnachten, es war Sonntags und es schien alles so ruhig und idyllisch, schon fast ein wenig heimelig.
(Also ma moecht meina, i han Heimweh, nenee, aber so noch Asia isch es halt schu ganz a andera Schlag :-))

Der Himmel war ein wenig bewoelkt und ich stellte mir vor, wie kalt es wohl zu Hause sein mag, waehrend ich tatsaechlich den Schal um den Hals schwang und meine Faserpelzjacke anzog....doch unsere beliebten FlipFlops blieben an den nackten Fuesse :-)

Wir fanden sehr schnell unsere Unterkunft, ein Backpacker, unsere Jugendherberge sozusagen, und bezogen unser 2er Zimmer.
Bad und Dusche sind auf dem Gang und im Erdgeschoss ist die Kueche und der Aufenthaltsraum vorhanden - uns selbst zu versorgen wird nun wieder zur Tagesordnung :-)

Muede machten wir uns noch auf, die Stadt ein wenig zu besichtigen...
Die Strassen gingen entweder bergauf oder den Hang wieder hinunter, wir hatten unsere Unterkunft ziemlich am oberen Ende der Queens-Rd. - was wir mit schweren Einkaufstaschen besonders schnell in den Beinen und in der Lunge merkten, smile

Es ist wunderschoen, ich hab bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr viel gesehen, aber ich kann nun gut nachvollziehen, weshalb viele zu Hause in dieses Land verliebt sind!
Es ist sehr einfach sich hier wohl zu fuehlen und sich rasch einzuleben...
Na dann....  :-)

22. Dezember 2008

Fuer den heutigen Tag hatten wir uns wieder einiges vorgenommen: es galt ein Auto oder Bus zu mieten, wir hatten schon einige Offerten angeschaut, Auto/Bus-Vermietungen gab es hier wie Sand am Meer!
Eins kaufen wollten wir fuer die "kurze" Zeit nicht unbedingt, zumal wir auch keine Ahnung von Autos haben :-)

Wir machten uns auf in die Beach-Rd. und suchten "unseren" Autovermieter!
Wir haben uns schliesslich nach reichlicher Ueberlegung fuer einen Kleinwagen entschieden.
So ein Bus haette uns ehrlich gesagt auch gereizt, aber schlussendlich "siegte" das Auto, da es einfach viel guenstiger ist.
Zudem haben wir eine 100% abdeckende Versicherung abgeschlossen, also wir sind fein raus! hihi

Einziger Haken (nebscht em Linksverkehr, grins) das Auto ist fruehstens ab dem 5.Januar 2009 frei, also muessen wir uns noch ein wenig gedulden :-(

Nun das Wichtigste war getan, wir konnten uns wieder dem "Vergnuegen" widmen :-)
Wir besuchten den SkyTower, er ist 328m hoch, 4m hoeher als der Eiffelturm!

Es gab einige Verrueckte, welche von diesem Tower eine Art "Bungee-Jump" oder aehnlich machten, brrrrrr!
Wir vergnuegten uns damit, mit dem Lift ganz hoch zu fahren und eine unglaublich schoene Aussicht ueber Auckland zu geniessen!

Die Stadt ist sehr gruen, der Hafen, die Schiffe, das Meer....alles ist wunderschoen anzuschauen!
Selbst die Wolken sind hier schoen, als ob sie jemand in den Himmel gemalt haette. (Toent jetz extrem kitschig, i weiss......)

Kurz bevor es wieder zurueck in die Jugi ging, buchten wir noch einen 5-Tages-Ausflug nach Paihia, wir hatten ja nun Zeit bis wir unser Auto erhalten.

Und den Abend liessen wir noch gemuetlich mit einem "selbstgemachten"  Luxus-Salat ausklingen, grins
Wir hatten den Salat und die weiteren Zutaten nur noch in einem Gourmet-Laden gefunden (aehnlich wia Globus), genossen es aber sehr einach wieder mal einen guten, gemischten Salat mit Koernli-Brot zu essen!
Mmmhhhh

23. Dezember 2008

Schwer bepackt wie immer ging es morgens los..
Wir hatten ca 20min Fussmarsch bis zur Bushaltestelle und kamen regelrecht ins schwitzen, puh!

Der Bus kam und sortierte unser Gepaeck nach Haltestationen und es konnte losgehen.
Unser Zielort heisst Paihia, ganz im Norden, und wir hatten ca 4h Fahrt vor uns.
Das Wetter verschlechterte sich immer mehr und es regnete bald, draussen war es kuehl, doch die Landschaft entschaedigte alles!
Es war alles so gruen, lange Wiesen, Huegel, dichter Wald!
Immer wieder sah man Schafe verstreut auf den Wiesen oder Kuehe im Gras liegen (dia gsehnd denn do gsuender und fetter us als dia in India, lach)

Und die Busfahrer in Neuseeland haben noch zusaetzlich den Job eines Reiseleiters, immer wieder erklaert er uebers Mikrofon die Namen der Ortschaften oder erzaehlt etwas ueber das Gebiet :-)
(han miar z gliecha dahei imena Poschtauto vorgstellt, hihi, unmoeglich!)

Es war schoen zu sehen, wie jeweils die Leute, welche vom Bus ausstiegen, von Familien und Freunden abgeholt wurden, Weihnachten stand vor der Tuer!
Sehr viele aeltere Leute, Grossmuetter, gingen mit Selbstgebackenem ihre Familien besuchen :-)

Bei stroemenden Regen kamen wir in der kleinen Ortschaft Paihia an.
Schnell den Rucksack auf den Ruecken schnallen und die Unterkunft suchen....
Nass kamen wir an und wurden in unser Zimmer gefuerht - ein 6er Frauenzimmer, gluecklicherweise aber bis anhin nur von einer Person besetzt, es hatte noch guegend Platz! :-)

Andere Zimmer die wir kurz beim vorbeigehen sahen waren ueberfuellt mit Kleidern, Schuhe und Abfall, grrrrrr :-))

Es war Nachmittag, das Wetter immer noch verhangen und nass, doch wir beschlossen das Oertchen zu besichtigen.
(Also dahei wueren miar bi dem Wetter kei Schritt vor d Huetta macha, unglaublich :-)

Der kuehle Wind pfiff uns um die Ohren und das Meer klatschte wild an die Kueste.
Paihia selbst ist sehr klein und ueberschaubar und wir suchten Unterschlupf in einem trockenem, warmen Restaurant - wo wir dann auch Stunden darin verbrachten, tranken, assen und auf Wetterbesserung hofften....doch es wurde nur noch schlimmer!

Nun wir hatten keinen Regenschirm dabei, nur eine Jacke, und laenger im Restaurant rumsitzen wollten wir dem Besitzer nicht zumuten.....
So entschlossen wir uns kurz einen Regenschirm zu kaufen, doch die meisten Geschaefte waren bereits geschlossen oder man konnte nur noch Souvenirs kaufen.

Schliesslich landeten wir kurz vor Ladenschluss in einem dieser Souvenirgeschaefte und die Mitarbeiterin hatte erbarmen mit uns (immer guat, wenn grad Wiahnachtsziet isch, hihi)

Sie gab uns einen grossen Regenschirm und wir mussten ihr versprechen, diesen wieder zurueckzubringen, was wir natuerlich sehr gerne taten!!

lalalalaaaaa im singing in the rain, lallalalallaaaaaaaaaaaaaa

24. Dezember 2008

Merry X-mas !!

Gut ausgeschlafen und frisch gestaerkt wollten wir unser Versprechen einhalten, und der Dame im Souvenirladen den Schirm zurueckbringen!
Wir ueberraschten sie noch mit zwei Toblerones fuer sie und ihren Mitarbeiter und sie bedankte sich ueberschwenglich und gab uns noch jede Menge Tips, wie die Zeit im Norden zu verbringen :-)
(Schwizer Schoggi kunnt immer guat a, grins)

Die 1. gute Tat des Tages war vollbracht, nun galt es aber uns zu "vorbereiten" fuer den naechsten Niederschlag und wir kauften im Supermarket einen riesigen Regenschirm und zwei "quitschie-entengelbe" Pellerinen, hihi
In der Hoffnung, diese NIE zu gebrauchen, smile!

Ansonsten schlenderten wir ein bischen in Paihia herum, das kleine Doerfchen hat man rasch zu Fuss abgeklappert, aber die Umgebung ist wunderschoen......
Huegelige Landschaften, alles gruen, das Meer, der kleine Strand, der blaue Himmel und immer wieder einige weisse Wolken, die jedoch das idyllische Bild nicht trueben.
Wir steigen einige Treppen hoch zu einem kleinen Aussichtspunkt und geniessen die Gegend...

Aber wir wollen danach nicht schon zurueck in unsere Bleibe, noch nicht.....
Es ist Heiligabend und wir moechten diesen Abend auch ein wenig feiern waehrend wir an unsere Lieben zu Hause denken :-)

Wir suchten ein feines Restaurant aus und genossen sozusagen unser Weihnachtsessen mit Fleisch und Fisch und natuerlich einem obligatorischen Dessert! :-)
Erst als es zu dunkeln begann machten wir uns mit vollgestopften Baeuchen auf den Weg in unsere Unterkunft, welche wein wenig ausserhalb des Zentrums lag.

Zurueck in unserem Backpacker setzten wir uns noch ein wenig zu anderen Traveller, einige hatten wir beretis beim Fruehstueck kennengelernt..
Dies war aber nun auch eine ganz andere "Sorte" Typen, die wir bis jetzt auf unserer Reise kennengelernt hatten:

- Kevin der Ire! Ich weiss nicht ob noch weitere Erklaerungen noetig sind, wenn ich erwaehne, das er aus Irland kommt :-)
Nun gut, ich kannte bis anhin keine (irren) Iren, aber von nun an ging es nur noch abwaerts mit unseren guten Vorsaetzen und ruhigem, gediehgenem Reisen :-)
Kevin ist ....ein undefinierbares Mass was das Trinken anbelangt, immer ein Jim-Beam (whisky-cola) oder natuerlich ein Bier in der Hand! Immer.....!!
Er ist 31 oder 33 Jahre jung (so genau wissen wir das nicht, da gibt es anscheinend eine laaaaange Geschichte dazu), lebt seit  kurzem in Auckland und sucht dort eine Arbeitsstelle auf der Bank......boeh!! :-)
Kevin hat einen super trockenen Humor aber auch wenn er nichts sagt, bringt er uns zum Lachen, allein schon das Gesicht, die Mimik...hihi
(s. Fotos)
(Dieser gute Kevin ruiniert uns dann spaeter in Auckland mit seinen Kneipentouren........)

- Dann gibt es noch den jungen Kevin aus Deutschland, 21Jahre jung, lange Rastas, eigentlich sehr menschenscheu und zurueckhaltend, aber auch ihn sehen wir spaeter in Auckland wieder.
(uesseri Muetter-Instinkt haend a bitz Vertraua in ihn gweckt :-))

- Dann haben wir noch Guy den Israeli, ca 23 Jahre jung, doch die 3 Jahre Militaerdienst in Israel haben bei ihm nichts gewirkt und keine Spuren hinterlassen; er steckt noch in den Kinderschuhen, haelt sich aber fuer den Groessten und Schoensten...
Das Einzige was er bei Nici ausgeloest hat ist aber purer Hass und Agression, hihi

-JuanMartin ist der naechste Junge aus Argentinien, auch noch sehr jung (oder i bin eifach schu sehr alt, grins), sagt lange nichts, wenn dann doch, ist er super verschmitzt und schlitzohrenartig...typischer Suedlaender-Charmeur! hihi

- Und zuguterletzt noch der schoene Jeff aus Frankreich, grins, 25 Jahre jung, blond und sehr sympathisch!

Nun diese Konstellation ahnt nichts "Gutes"!!
Diese Jungs hatten die glorreiche Idee,  sprich es war der Israeli, ein junges Schaf bei einem Bauern zu kaufen, man war ja schliesslich in Neuseeland!
Gesagt, getan!!
Herausgekommen ist das Ganze, weil ploetzlich der Paechter der Unterkunft an unseren Tisch kam und fragte, wem das Schaf gehoere.....

Aiaiaiaiai, ich glaubte meinen Ohren kaum und dachte, ich haette mich auf englisch verhoert, etwas falsch verstanden, aber NEIN!
Diese Jungs hatten ein Schaf und mussten nun ein abgelegenes Plaetzchen fuer das Baby finden...

Zur Beruhigung: sie wollten es weder schlachten noch essen, puh!!!
Und so brachten sie es auf eine Wiese bei einem unbewohntem Haus .....wenn das nur mal gut geht.... :-))

ANMERKUNG DER REDAKTION: I HAN JO NO DR CANADIER VERGESSA, OH PERDON, DR CODY, JUNGI 19 ABER RIEFER ALS A HUUFA VUM RESCHT VUR TRUPPA :-))

25. Dezember 2008

BUON NATALE A TUTTI !!

Heute steht unser Weihnachtsausflug auf dem Tagesprogramm! Ein wunderschoener Ausflug an den noerdlichsten Teil Neuseelands!
Nici und ich fragten uns, ob wir ev. die einzigen Personen sind, die gerade an diesem speziellen Tag einen Ausflug gebucht haetten - bei der Reservation waren lediglich noch 4 weitere Personen bekannt....
Wir standen puenktlich um 07.15 vor unserem Backpacker und warteten auf den Bus - ob er gar nicht kommen wuerde ??

Aber er kam, ein wenig verspaetet und mit 50 Asiaten im Bus :-))
Halleluja, das fing ja schon gut an !

Der Bus-Chauffeur, ein echter KIWI und jeden Tag auf dieser Route, liebt seinen Beruf und das Land ueber alles !
Er ist schon ein wenig aelter und damit er diesen Feiertag nicht "alleine" verbringen muss, begleitete ihn seine Frau :-)
Auch er erzaehlte den ganzen Tag lang ueber die Umgebung, Gschichten und Mythen, hatte aber seine Muehe, die Dutzend asiatischer Kinder (UND Erwachsene, grins) ruhig zu halten.
Ueberall schnatterte es drauflos oder "Fressalien" wurden umhergereicht......

Das Wetter war anfangs noch ein wenig kuehl und bewoelkt, doch bald zeigte es sich von seiner besten Seite, strahlend blau, warme Sonne und kleine weisse "Zuckerwatten"-Wolken.

Unser 1. Halt machten wir bei einem Kauri-Wald. Die Kauri-Baeume sind sehr beruehmt in Neuseeland, riesige, jahrtausendalte Baeume, dicke Staemme und hoch....unglaublich beeindruckend!
Der aelteste Baum Neuseelands ist ca 4000 Jahre alt (hani mol verstanda... mhh.....)
Eine unglaubliche Ruhe war zu spuehren und nur da und dort schimmerte das Sonnenlich durch die dichten Baumkronen.

Danach hatten wir Lunch in einem "Fischer-Club" und konnten die Sonnenstrahlen auf unserer Haut geniessen, wir assen unsere Sandwiches auf der Terasse.

Das naechste Ziel heisst CAPE REINGA mit dem beruehmten Leuchttum!
Unsere Fahrt fuehrt durch saftige, gruenen Huegeln, Waelder, Wiesen, ueberall sieht man Schafherden und Kuehe verstreut. Die Schafe erscheinen wie weisse Punkte auf einem gruenen Teppich, die ganze Landschaft ist beeindruckend schoen und faszinierend!
(I glauba das sind dia gluecklichsta Kueha und Schoef, wo miar bis jetz gseh haend uf uessera Reis :-) ok, in India werden d'Kueha nid verspiessa und heilig agluagt, aber dia magera Viecher haends nid so schoen wia dia Kueha do :-))

Wir naeherten uns immer mehr dem Ziel, das Meer ist von Weitem ersichtlich und schliesslich koennen wir den Leuchtturm erkennen!
Hier treffen das Tasmanische Meer und der Pazifische Ozean aufeinander!

Ich haette mir keinen schoeneren Ausflug fuer Weihnachten aussuchen koennen und genoss einfach die ganze Umgebung in vollen Zuegen!
Nicole und ich koennen uns gluecklisch schaetzen und sind dankbar, das wir solche Momente erleben duerfen...
(so, fertig kitschig schrieba, d Foetali aluaga langet au :-))

Unser naechster Halt war dann dafuer weniger "romantisch", unsere Fitness war gefragt - do sind miar jo grad dia richtiga Zwei, hihi!!

Wir fuhren zu den Sandduenen und wurden mit einem Brett (aehnlich wie ei kurzes Surfbrett) ausgeruestet.
Nun, der Chauffeur erklaerte uns die Regeln und eventuellen Gefahren, eigentlich haette ich da am Liebsten mein Brett wieder abgegeben mit der Begruendung, ich haette noch 3 Monate zu reisen - und dies Bitte ohne etlichen Knochenbrueche :-)

Aber nun waren wir mal da und versuchten den Spass :-))
Bevor man aber eigentlich das Ganze geniessen konnte, musste man die Duenen "hochkraxeln" - puh, das ging in die Beine!

Oben angekommen erst mal kurz verschnaufen, dann sich mit dem Bauch auf's Brett legen, die Haende halten das Brett fest (nie loslassen!), Beine ein wenig anheben und schon schupft uns der Chauffeur hinunter - aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh !!!!!!!!!!
Es hatte sich gelohnt, auch wenn man danach ueberall Sand hatte!! :-)
(Kunnt denn no drufa, wia ma una denn wieder bremst haet, hihi, d Nicole isch am Schluss nu no "grugelet" smile! I han d'Arma am Schluss gstreckt und mit da Haend bremst, dafuer hani dr ganzi Sand im Gsicht und im Muul ka, knirsch...)

Der ganze Tag war einfach unvergesslich, auch die Busfahrt auf der 90 Mile Beach - die aber in Wirklichkeit gar nicht ganze 90 Meilen misst, toent eifach guat :-)

Ich war froh, dass wir einen so guten und erfahrenen Busfahrer hatten, vor allem als wir hie und da einzelne, verrostete Autos im Sand sahen, welche eingesunken waren und nicht mehr rauskamen...
Gut, dass wir noch kein gemietetes Auto hatten und auf die Idee gekommen waeren, den Strand langzufahren....... waere ja wieder mal typisch fuer uns gewesen! :-)

Ein kleiner Besuch noch bei einer "Kauri-Fabrik" und schon ging die Fahrt zurueck mit Country-Musik und Sing-Sang-Einlagen unseres Fahrers, iiiiihhaaaa!!

26. Dezember 2008

Wir haben ein wenig ausgeschlafen und dann draussen gefruehstueckt. Es war wieder mal herrliches Wetter und so beschlossen wir mit der Faehre nach Russel zu fahren.
Paihia und Russel sind ganz nah gelegen und somit ist man schnell in dem kleinen, malerischen Oertchen.
Alles ist sehr gemuetlich und idyllisch, ideal fuer Familienausfluege oder Senioren-Treffen, die an diesem Tag das Staedtchen in Beschlag nahmen :-)

Wir schlenderten ein wenig die Strassen entlang und wurden abrupt bei unserem Gespraech unterbrochen, als ein junger Typ uns schon fast umarmte und freudestrahlend "BUENDNER" rief! :-)
Er war anscheinend froh, wieder mal "normal" sprechen zu koennen, er selbst kommt aus Brigels und hat mit seinem Freund einen Bus gemietet und sie  reisen nun noch ein bischen, bevor es dann in die Sprachschule geht - was fuer ein Zufall! :-)

Wir haben ein wenig das Wetter und die Umgebung genossen, versuchten Tagebuch zu schreiben, doch die Ablenkung ist einfach zu gross,  Leute zu beobachten ist einfach interessanter :-))
(drum simmer doch immer so hinnadri, seufz)

Zurueck am Steg, um wieder mit der Faehre zurueck zu fahren, bestaunten wir einen ueber 20kg schweren Thunfisch, der soeben von einem Einheimischen geangelt wurde - sein kleiner Sohn war sichtlich stolz auf den Fang seines Vaters und posierte frech grinsend auf den Fotos! :-)
(er haet immer mit siena kliena Fingerli in da grossa, glubschiga Fischauga druckt, brrrrr, soooo gruusig, han fascht nuemma koenna zualuaga, wah :-))

27. Dezember 2008

Grau, nass und kalt...
Aber was soll's, wir haben ja bereits das Wetter hier kennengelernt, 4-Jahreszeiten-Wetter an einem Tag ist nicht aussergewoehnlich, aber heute blebt es nass und grau - zumindest haben wir den geplanten Marsch, oder besser gesagt, den Spaziergang, abgesagt.
Jetzt wollten wir wieder mal was Gutes tun, Stunden wandern, und nun das, es regnet.....schu no schaaaad, "grins"

Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, stimmt's?

Unser deutsche Kevin setzte sich ein wenig zu uns und wir quatschten ueber dies und das...
Wir tauschten noch die Nummern aus, wir waren mit dem irischen Kevin so verblieben, dass wir uns in Auckland treffen werden, und da der deutsche Kevin auch spaeter nach Auckland kommen wuerde, vereinbarten wir Neujahr zusammen zu verbringen :-)

Die anderen Jungs waren bereits gestern abgereist - inklusive Schaf!! lach

Am Nachmittag schlenderten wir noch ein bischen durch Paihia, morgen wuerde es bereits wieder zurueck in die Stadt gehen...

Noch einen kurzen Schwatz mit zwei deutschen "Schwaebele" aus Ulm, die neu in unserem Zimmer waren und schon hiess es wieder packen!

Was fuer ein Vagabunden-Leben, lalalalalalalaaaaaaaaaaaaaa :-)

28. Dezember 2008

Es ging wieder zurueck nach Auckland, unser Ausflug in den Norden war vorbei, und wir mussten nun lediglich den 05.01.2009 abwarten, bis wir unser Auto erhalten.

Wir fuhren wieder mit der identischen Busgesellschaft zurueck und hatten in Auckland wieder ein YHA-Hostel gebucht - dieses lag aber noch weiter "abgelegen" als das erste Hostel...

Angekommen in Auckland wartete ein 30min. Fussmarsch auf uns - alles die Queens-Str. hinauf und dann noch einen kurzen, STEILEN "Stutz" der zum Hostel fuehrt, bepackt mit Rucksack, Taschen und unseren "Ess-Vorrats-Taschen", die wir in Neuseeland noch zusaetzlich immer mit uns schleppen, da ja selbst kochen in den Jugendherbergen angesagt ist.

Die Taschen wurden immer schwerer, schliesslich waren wir mittlerweile mit Oel, Essig, Maggi, Soyasauce, Ketchup, Milch, Orangensaft, Wasser etc. gut ausgeruestet! :-)
Ich weiss nicht wie, und ich weiss auch nicht mehr wie viele Schweisstropfen und Fluchwoerter unseren Marsch begleitet haben, aber wir haben es dann doch noch geschaffgt...... am naechsten Tag haben uebrigens die Stadt-Bus-Route entdeckt, die uns die ganze Strasse entlang hochgefahren haette, typisch, grins!

Kevin der Ire, war bereits in Auckland und wir verabredeten uns spaeter, und nach einer abkuehlenden Dusche, im Starbucks - allein dass unser Ire noch nie in einem Starbucks war, geschweige denn hier etwas je getrunken haette, erklaert wieder einiges :-)

Die "Retour-Kutsche- kam dann dafuer spaeter, nach dem Abendessen zeigte er uns "seine" Trinklokale und es folgte eine Beizentour durch Auckland, mehrheitlich in Irish-Pubs, was denn sonst!

Unser sauberes Image wurde nach 3 Monaten reisen in nur 1 Nacht zerstoert, wir waren uns ja auch praktisch nichts mehr gewohnt. :-)
Und so lernten wir in dieser Nacht, und auch in den folgenden, das "Fathers Ted", "Globe", "Margarita-Bar", und schlussendlich noch das "Fiddlers-Pub" kennen :-)

Zu erwaehnen, dass es spaet wurde, ist, so denke ich, ueberfluessig........raeusper!

Und wieder folgte abermals der Marsch zurueck in unsere Bleibe, ayayayayyy!
Am liebsten haette ich uns aus der Vogelperspektive beobachtet, nicht, dass wir extrem geschwankt haetten, nein nein, aber so ganz zuegig und sicher waren unsere Schritte vielleicht doch nicht mehr! :-)

29. Dezember 2009

Auschlafen, ojeeeemineeeeeee......

Die Tage in Auckland "ticken" anders - wir schlafen aus, brunchen ausgiebig als ob jeder Tag ein Sonntag waere (isch es jo au, JUHUI!! ) und am Nachmittag gehen wir einkaufen oder ins Internet.
Der Abend sieht dann meistens aus wie.........der gestrige.....
ABER wir sind ja keine "Teenis" mehr und uns wird schnell klar, dass wir das taegliche Budget lieber in Essen als in Trinken investieren, ist ja auch viel gesuender, grins!
Lieber ein paar Kilos zu viel und gut essen, als viele Hirnzellen weniger nach dem "Rausch"! :-)

Heute hatte jedoch Nicole einen Trink-Contest, ein Wett-Trinken mit Kevin, und da sie ein cleveres Maedchen ist, macht sie den Trinkwettbewerb ausschliesslich mit "Jaegermeister" und nicht mit  irischem Bier oder Vodka-Cola, brrrrr wah!!!
(Jaegermeister haet sie halt gern und dae vertreit sie super, fascht wia Wasser, hihi)

Ich fuer meinen Teil habe auch einige Jaegermeister mitgetrunken und noch die RebBulls, die mit dem Jaegermeister serviert wurden und die Nicole und Kevin gar nicht mochten!
Zu meinem Erstaunen schlief ich bestens in dieser Nacht! :-)

UND das Wichtigste: NICOLE HAT GEWONNEN!!!!!!
Kevin hatte kein Geld mehr um sich weitere Jaegermeister zu kaufen, hihi, er trinkt ja auch in der selben Zeit wie wir das Doppelte an Bier und Vodka, waehrend wir laaaaaaaaaange am gleichen Getraenk schlurfen, smile

30. Dezember 2008

Ausruhen.....Internet.......Ausruhen........
zum Glueck isch au uuuuuuh gruusigs Wetter......:-)

31. Dezember 2008

Happy New Year !!

Wir haben mit dem irischen Kevin beschlossen, fuer Silvester in seiner Wohnung zu kochen - der deutsche Kevin war mittlerweile auch in Auckland, und so feierten wir den Abend alle gemeinsam!

Nici und ich hatten uns fuer ein Schweizer-Menue entschieden, Salat mit Speck und Pilzen, Zueri-Gschnetzlets und Roesti, und als Nachspeise Himbeer-Creme!
Der Ire-Kevin sorgte fuer .....3x duerft ihr raten......Getraenke natuerlich!!!

Wir machten uns wieder mal zu Fuss an den riesigen Supermarket auf, den Food-Town, der, wie konnte es ander sein, gaaaanz unten am Hafen ist, aber miar laufen jo gern, jojo...
Wir hatten einen langen Einkaufszettel vorbereitet und fuellten unseren Einkaufswagen systematisch nach den einzelnen Gerichten.
Kevin wohnt erst seit kurzem in Auckland und teilt seine Wohnung mit einem Hotelmanager, da er aber noch nie in der Wohnung gekocht hat, wissen wir nicht mal ob Sachen wie Salz, Pfeffer oder geeignete Pfannen vorhanden sind - aber solche Infos aus seinem Munde erstaunen und verblueffen uns nicht mehr.. :-)

Im Supermarkt traffen wir dann auch unseren Ir(r)en wieder, der den Wagen mit Getraenke gefuellt hatte.

So marschierten wir dann zu dritt und mit etlichen schweren Plastiktueten zu seiner Wohnung - nach Kevins Aussage ist die Wohnung ca. 15min. entfernt, aha, und welcher Bus in die korrekte Richtung fahren wuerde, wusste er auch nicht.
Natuerlich marschierten wir einiges laenger als die versprochenen 15min durch Auckland und die Tueten wurden immer schwerer!
Kevin der Macho trug lediglich den Karton mit dem Bier, das wichtigste und wertvollste Gut in seinen Augen!! :-)

Die Wohnung von Kevin ist sehr schoen gelegen, oberhalb des Zentrums, in der Naehe ein grosser Park und mit Blick auf den Hafen!
Einziger Nachteil: ma lauft nu ufwaerts, grrrrrrrrrrrrrrrrrr

Angekommen und ausser Puste kochten wir mal die Kartoffeln vor, so war schon mal was vorbereitet :-)
Doch nur schon die geeigneten Pfannen und Utensilien zu finden schien nicht ganz einfach....
Kevin schaute in dieser Zeit TV a la "Al Bundy", half dann aber doch ganz brav die Kartoffeln zu schaelen, hihi

Die Zeit rannte uns davon......wir wollten noch in unser Hostel gehen und uns fuer den Abend frisch machen, doch wir hatten kaum Zeit dafuer - wir rannten den Huegel hinunter, keuchten die Queens-Str. hinauf, zogen uns kurz um, und machten uns, beladen mit Oel, Essig und Pfeffer, auf den Weg zurueck...

Wir waren schon fix und fertig, hatten aber noch die ganze Arbeit und vor allem den Abend vor uns.
Wir machten uns sofort an die Arbeit, doch das urspruengliche Menue wurde waehrend des Kochens und nicht ganz "freiwillig" geaendert! :-)
Wie gesagt, wir mussten uns in der Kueche zurechtfinden und hatten eine grosse Pfanne zur Verfuegung....
Mmmmh....d.h. kochen, abwaschen, Pfanne wiederverwenden und dann wieder weiterkochen , so fern dies moeglich war, smile

Das eigentliche Problem war jedoch die Bratpfanne, die diesen Namen gar nicht verdient hatte!!! Unsere Roestis wollten und wollten einfach nicht gelingen, unten der Belag brannte an (miar haend fascht dia ganz Butter inagschmissa, NUET haet das gnuetzt, grrr) der Rest jedoch wollte gar nicht heiss werden......

IMPROVISATION war nun gefragt: unsere ganze Masse an Kartoffeln wurde wieder in einen grossen Topf umgelagert, werden die urspruenglich geplanten Roestis halt zu Stocki mutiert, smile!
Da in dieser Kueche fast nichts vorhanden war, schickten wir Kevin (natuerlich den Iren, hihi) los, um im naechsten Supermarkt noch ein bischen Milch zu holen!
Aus dem Topf blubberte und dampfte es, allein schon das Ruehren der Masse brachte uns ins Schwitzen!

Doch Nici hatte alles bestens im Griff und im Nu wurde Salat, Hauptgang und spaeter dann Dessert serviert, jupie!!!

Der deutsche Kevin freute sich sichtlich ueber das Menue, er hatte einige Tage Toast,  weissen Nudeln oder mal einen Tomatensalat gegessen, es war schoen zuzusehen, wie er das Essen genoss :-)

Der irische Kevin ass jedoch einen Bruchteil von Nici und mir, unsere "Staerken" sind eindeutig anders verteilt....Kevin suuuuft und miar liaben halt z Essa :-))

(p.s.......mmmhhh.......................also d Nicole haet an dem Obig wieder mol dr Duennpfiff kriagt.....d Maenner sind au mol lang, mol weniger lang uf em WC gsi........aber.....miar denken jetz nid, dass es vu uessem Essa isch! GRINS)

Schnell noch die Kueche in Ordnung bringen und schon flitzten wir mit vollen Baeuchen u Kevin mit einer Vodka-Wasser-Flasche auf die Strasse...
Wir liefen zum nahgelegenen Park, hatten von dort aus einen wunderbaren Blick auf den Sky-Tower und um Mitternacht schossen die ersten Feuerwerke in den schwarzen Himmel !!

Ab auf die Strassen, tausende von Menschen die feierten und sich umarmten, und dann in den Lokalen die Nacht durchtanzten und bei Live-Musik das neue Jahr willkommen hiessen...
Seltsam der Gedanke, dass zu Hause erst in 12h der identische Moment eintreffen wird......

............................................
.........................................................
...............................................................................ca gegen 05.00 begleiten wir den deutschen Kevin zu seiner Bushaltestelle und geniessen auf dem Rueckweg noch einen richtig guten, tuerkischen Kebab! :-)

ALLEN EIN GUTES, NEUES JAHR !!!!!!!!!!!!!

01.Januar 2009

BUON ANNO A TUTTI !

Mmhh i weiss, was d Nicole und i ues koennt als Vorsatz neh, mol wenigstens fuer da Afang vu dem Johr: puenktlichli Brichterstattig und neui Bilder!
jo jo, i weiss, miar sind wieder recht hinnadri.....aber das isch nu, will miar halt mit uesem Futzi (also uessers Auto, dr Toyota Vitz, grins) immer so unterwegs gsi sind.....
ABER jetz holemer natuerli alles no, versprocha !

Als 1. moechten wir uns aber bei Carmen Danuser fuer ihre Spende bedanken!!
Carmen hat uns in der Silvesternacht ueberrascht, und unsere Sim-Karten mit einem Guthaben aufgeladen, damit wir all den Lieben zu Hause eine SMS schicken koennen :-)
GRAZIE MILLE!!
Deine Ueberraschung ist dir wirklich gelungen :-)

Ansonsten gibt es heute ein FEIERTAG-TAGEBUCHEINTRAG: kurz, miar haend nid viel z schrieba huet !

Nur so viel: wir trafen uns am Abend mit dem deutschen Kevin und gingen ins Kino, Madagascar 2 stand auf dem Programm!
Genau das richtige nach einer laaaangen, durchzechten Nacht, einfach nur gemuetlich und lustig, hihi

Der irische Kevin streikte - ich denke, es ging ihm nicht so sonderlich gut heute, grins!
( Isch halt au nuemma dr juengsti Suuufer :-)) )

02. Januar 2009

...immer noch Feiertag-Tagebucheintrag!

Und diesmal zwangen wir den irischen Kevin mit uns ins Kino zu gehen, psssst wieder fuer Madagascar 2, haben ihm aber anfangs nicht verraten, dass wir bereits gestern im Kino waren, grins
Er weigerte sich naemlich schon die ganze Woche mit uns im Kino einen Trickfilm anzuschauen, resp. fuer einen Trickfilm Geld auszugeben, aber schliesslich haben wir es doch noch geschafft :-)
Kevin versuchte die ganze Zeit nicht zu lachen, schliesslich fand er ja Trickfilm im Kino doof, aber es gelang ihm nicht sonderlich gut :-)

...eifach a Typ zum "schloh" mengsmol :-)!

03. Januar 2009

Die Tage in Auckland ziehen dahin, es wird Zeit, dass wir bald das Auto erhalten und weiterziehen koennen...
Mal gehen wir ins Internet, mal schlendern wir die Strassen entlang, und schon ueberlegen wir uns dann wieder was zu Abendessen kochen, wie z.Beisp. Gschwellti mit Kaese, Wienerli, Tomata, und Pilz, mmmh fein, und immer kann ma jo nid in da Bars umahaenga! :-)

04. Januar 2009

Letzter Tag vor der Weiterrreise, uiuiui, wir waren schon ein wenig kribbelig und nervoes...
Was werden wir morgen fuer ein Auto erhalten, wie wird das mit dem Linksverkehr, UND wie werden wir mit dem Auto aus der Stadt herausfinden?

Aber wir hatten ja noch eine Nacht vor uns und lenkten uns mit anderen Dingen ab!
Wir haben erfahren, dass Silvia Moelk, welche auch mal bei uns temp. gejobbt hatte, auch in Neuseeland war fuer 2 Mte und wir verabredeten uns am Nachmittag in der Stadt :-)
Noch in der gleichen Nacht hiess es fuer Silvia Abschied nehmen, ihr Aufenthalt in Neuseeland war vorbei, sie hatte Freunde und Bekannte besucht, welche sie vor einigen Jahren hier kennengelernt hatte.

Schoen, wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen und "Dialekt", das schoena Buendner Dialekt schwaetza z koenna :-))
Das Wetter war sonnig und schoen warm, wier setzten uns auf Treppen in einem Park und erzaehlten uns was wir die letzten Monate erlebt hatten.
Schliesslich begleiteten wir Silvia noch zum letzten Mitbringsel-Einkauf fuer ihren Liebsten und schon verabschiedeten wir uns wieder - seltsam, kann mir im Moment noch nicht vorstellen, dass dieser Tag, der letzte Tag unserer Reise, eintreffen wird.... noch nicht :-)

05. Januar 2009

WE HAVE A CAR !!
UNSER 1. AUTO AUF UNSERER REISE, JUPPIE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und in diesem Zusammenhang moechten wir uns auch nochmals ganz herzlich bei Beatrice Gringer bedanken!!
Beatrice mit deiner Spende haben wir uns eine gute Strassenkarte zugelegt und einen Motel-Fuehrer gekauft :-)
(mol luaga, ob i au so guat bin wia dia Strossakarta, und d Nici immer ans richtiga Ziel navigiara, brrrr, also jeda wo mi kennt, wuer jetz saega, "nia im Leba", gell nu Barbara :-)) hihi )

Wir waren schon ganz nervoes und machten uns mit schnellen Schritten zu unserer Autovermietung, welche weit unten am Hafen lag - wir hatten 20min. Verspaetung, sollten um 09.00 dort sein, doch der Weg dahin wollte nicht enden......
Aber unsere Verspaetung fiel nicht auf, vor uns warteten schon ganz viele Leute auf das gemietete Auto oder den Bus und es herrschte Hochbetrieb.
Und so wurde dann die Uebergabe auch ganz knapp und kurz ueber die Buehne gebracht: bezahlen, kurz das Auto auf Kratzer oder Dellen abchecken, noch einen Blick auf Nicole's Fuehrerausweis und das wars auch schon!

Keine Erklaerungen, keine Einweisung, einfach nichts! :-)

Und so sassen wir dann auch schon in unserem kleinen "goldigen" Flitzer, Toyota Vitz, und fuhren los...
Wir mussten durch Auckland zurueck zu unserem Hostel finden und waren anfangs ganz schoen froh, dass vor uns immer ein Auto fuhr und wir uns an den Linksverkehr langsam gewoehnen konnten! smile
Nichts war korrekt eingestellt, die Seitenspiegel waren eher fuer die Bewunderung (oder Entsetzen!) unseres Gesicht, als fuer den Verkehr von hinten gedacht und Nicole kam kaum mit ihrem Fuss auf das Gaspedal, oioioi!!

Aber in der Hitze des Gefechts ging das vergessen - dafuer war spaeter Zeit! :-)

Im Hostel angekommen, holten wir unser Gepaeck und stopften unseren Kleinwagen regelrecht voll! Im Kofferraum war gerade Platz fuer unsere Rucksaecka, auf den Hintersitzen kamen noch unsere Taschen, Lebensmittel und ein 6er Pack mit Wasser, puh, armer Flitzer, irgendwie sah er jetzt schon ueberladen aus!
Im Auto "studierten" wir dann kurz die Strassenkarte bevor dann der Motor gestartet wurde, dies galt nun zu meinen Hauptaufgaben fuer die naechsten 30 Tage, die Strassenkarte 'studieren' und Nicole navigieren....hihi....genau ich, das kann ja noch heiter werden! grins ( i verluera mi jo schu z Chur, und das z Fuass!! )

Aber wie durch ein Zufall, (oder durch unsere professionellen Vorbereitungen, grins) fuhren wir problemlos aus der Stadt und landeten auf der SH1, die Autobahn/Hauptstrasse, welche uns direkt nach Rotorua bringen wuerde.
Langsam hatte sich Nici bestens an den Linksverkehr gewohnt, doch das Auto war uns noch ein wenig "fremd" ...
Wenn Nicole den Blinker nach rechts oder links setzen wollte, wurde stets der Scheibenwischer betaetigt :-)

Und meine Hand, welche ich leicht aus dem Seitenfenster hielt und mich am Autodach "festhielt" , wurde von Nicole eingeklemmt, da sie IHR Fenster oeffnen wollte, jedoch meines schloss, AUTSCH!!!
Da ich vor Schreck gar nichts sagen konnte, bemerkte sie es erst gar nicht und wollte schon reklamieren, IHR Fenster gehe nicht auf, jaja !! :-)
Ansonsten verlief die Fahrt ruhig und unfallfrei, meine Hand erholte sich auch ganz schnell, smile! :-)

Nach ueber 4h kamen wir in dem sonnigen Rotorua an, die Fahrt fuehrte durch gruene Huegel, ueberall waren weisse Schafe verteilt :-)
Die Strassen hier kann man eigentlich nicht als Autobahnen definieren, was aber genau das Schoene daran ist, es sind eher Hauptstrassen mit Hoechstgeschwindigkeit 100 und alles fuehrt direkt durch Waelder und Wiesen, immer sehr naturnah und niemals langweilig!

In Rotorua angekommen bezogen wir ein Zimmer wieder der Gruppe YHA, ein neues, loftartiges Gebaeude, und schon sprangen wir aber wieder ins Auto und fuhren zum See - schoen so frei und noch flexibler zu sein! :-)

Ein wunderschoener, sonniger Tag und so blieben wir im Staedtchen und assen bei einem Italiener noch eine Kleinigkeit ......
Juhui, alles guat ganga !! :-)

06. Januar 2009

Nach unserem Auckland-Aufenthalt mit unserem irren Iren, ziehen wir es vor, frueh ins Bett zu gehen und vor dem Einschlafen noch ein wenig zu lesen...(oder d Nici macht iari Spieli uf em Natel vor em pfuuusa :-))

Richtig gemuetlich, schliesslich muessen wir ja fit sein, wir haben nun ein Auto :-)
Doch in Neuseeland wird den Touristen wirklich alles sehr einfach gemacht, alles ist beschriftet, in jedem noch so kleinen Ort hat es ein i-Site, die Informationsbueros fuer Touristen, die alles bestens organisieren und buchen.

Heute wollten wir das WAI-O-TAPU, Thermal Wonderland, besichtigen.
Dies ist ein riesiges Gebiet ausserhalb Rotorua, mit vielfaeltig gefaerbter Felsen und Bassins, Neuseelands "Kochschlammsee" :-)

Es fuehrt ein ca. 1h Wanderweg durch ein Gebiet aus kleinen Seen, die jeweils die Faerbung der in ihnen geloesten Chemikalien angenommen haben, u.a. Schwefel (gelb), Mangan (violett), und Arsen (gruen).
(Also dae gschiedi Satz isch denn nid vu miar, i bin nid so chemisch begabt, han das fuer eu us em Reisebuach usagschrieba, i fuer min Teil weiss nu: ES HAET MAECHTIG GSTUNKA !!!! :-)))))

Ansonsten waren wir wieder, einmal mehr, richtige Gluecksinder! Sonnenschein und angenehme Waerme begleiteten uns durch den Tag!
Und wir sind immer wieder von der Schoenheit der Natur ueberwaeltigt !!!
(Nicole sait no oeppa: das gseht jetzt do us wia bi ues uf 2000m, uh schoen! Fluri, wenn miar haikoemmend, darfsch denn glaub wieder fliessig mit dr Nici go laufa und go pilzla, sie freut sich jetza schu !! :-)

07. Januar 2009

Wir waren immer noch in Rotorua und wollten den Tag mit einem entspannendem Bad im "Polynesian Spa" beginnen und am Abend noch einen typischen Maori-Abend erleben.
Wir machten uns nach dem Fruehstueck auf, das offenene Thermalbad zu finden und wurden schnell fuendig :-)

Der groesstenteils unter freiem Himmel angesiedelte Komplex bietet Ausblicke auf den See Rotorua's und setzt sich aus drei separaten Bereichen zusammen.
Nici und ich entschieden uns fuer den "Lake Spa" mit 4 flachen Felsbaedern mit unterschiedlichen Temperaturen von 36 - 42C, angeblich gut bei koerperlichen Beschwerden wie Rheuma, ahaaaa, na dann sind wir ja das richtige Zielpublikum :-)

Ich achtete anfangs nicht auf die Schilder vor den Becken und setzte mich direkt in das 42 Grad heisse Wasser - Nici schaute mich nur entsetzt an, als sie ihre Fuesse ins Wasser hielt und so fingen wir beim "kuehlsten" Becken an - wohlgemerkt unter der Mittagshitze eines sonnigen Tages :-)

Nici war es sichtlich zu heiss und suchte stets ein schattiges Plaetzchen, zugegeben, auch mir wurde es mit der Zeit heiss und das Wasser machte uns richtig schoen schlaefrig....
(also i wuer das Bad bi Raegawetter oder am Obig empfehla, wenn ma nid a Kreislaufkollaps erleba will, aber suss isch es wunderhuebsch! :-))

Aber die Umgebung in den Becken war wunderschoen und am liebsten waeren wir in einem Becken mit Blick auf den See eingeschlafen :-)
(d Nici isch dafuer spoeter im Ruheraum uf em Sofa ignickt, sooo gmuatlich :-))

Nach dem Bad goennten wir uns kurz ein Nikerchen im Zimmer, doch eine erfrischende Dusche weckte wieder unsere Gemueter und machte uns fit fuer den bevorstehenden Maori-Abend!

Wir wurden von einem Bus abgeholt und zu dem Maori-Zenter "TE PUIA" gebracht.
Es folgte eine ca. 3h Darbietung mit traditionellen Taenzen, Lieder und Stammesgesaenge, gefolgt von einem "Hangi" das typische Essen, welches sozusagen im Erdofen gegart wird (also i meina unter dr Erda, im Boda halt :-)
Nici und ich liebten die Suesskartoffeln, mmmh so fein, welche wir dann spaeter auch mal zu unseren "Gschwelltis" mitkochten :-)

In einer "Lokomotive" (eini wia im Europa-Park, schu kei richtiga Zug), wurden wir anschliessend zu einem Geysir gefuehrt, eine Art Dampfbecken mit fauchenden Erdspalten.

Seltsam diese Naturgewalten so nah mitzuerleben, der Boden unter den Fuessen war richtig warm, schon fast heiss.... und so dunkelte es langsam ein und wir wurden wieder in unsere Bleibe zurueckgebracht, was fuer ein ereignisvoller Tag....

Gute Nacht!

08. Januar 2009

Ciao, ciao Rotorua, es geht weiter nach Taupo, eine kurze 1h Fahrt in den naechstgelegenen Ort, der auch wieder von einem schoenen See umschlossen wird.
Da wir meistens um 10.00 morgens losfahren, da wir das Zimmer um diese Zeit abgeben muessen, haben wir noch genuegend Zeit den Ort zu erkunden.

Wir starteten einen laaaangen Spaziergang um den See, mal ueber Sand und Kieselstein, dann wieder auf dem schmalen geteerten Weg...
Ueberall liegen Menschen auf den Wiesen, geniessen den Schatten unter den Baeumen, Familien mit Kindern, Jugendliche die sich zur Schau stellen, Spaziergaenger mit Hunden, Kajak-Fans oder sonst einfach Wasserratten!
(A propos Kinder: also do sind alli schwanger oder haend Kinder, Neuseelaender sind a gebaerfreudigs Voelkli :-))

Das ganze Leben spielt sich praktisch um den See und immer draussen ab.
Ehrlich gesagt, haette ich kaum meinen kleinen Zeh ins kuehle Wasser gebracht, brrrr !
Es war angenehm warm, doch es wehte immer ein frischer Wind der fuer Abkuehlung sorgte...

Nici und ich liefen den ganzen lieben Tag lang, einmal um den halben See und wieder zurueck, kurz einen Drink geniessen, dann wieder ins Hostel laufen und wieder zurueck...

Am Abend kehrten wir muede in unser Zimmer, unser Hostel war in 2 Gebaeude aufgeteilt, und wir teilten das kleinere, aeltere Hausteil mit ca 7 Jungs und einer jungen Deutschen:-)
Wir 'erschraken' kurz als wir in den Wohnbereich eintraten und all die Maenner, z.T. oben ohne, sahen welche auf dem Sofa 'rumlungerten' und TV schauten...
Was fuer ein Empfang, grins!

Schnell unsere Einkaeufe in die Kueche verstauen und nach der Dusche ab ins Zimmer!! :-)

09. Januar 2009

Wir konnten im YHA-Hostel zwei Naechte bleiben, mussten aber nach 1 Nacht das Zimmer wechseln, da es ausgebucht war. So standen wir puenktlich auf, packten unsere Sachen und wechselten ins groessere Gebaeude des YHA! Byebye Jungs :-)

Wir checkten puenktlich aus, mussten jedoch noch eine Weile warten, bis das neue Zimmer bezugsbereit war und wir lummerten draussen vor dem Zimmer auf einer Holzbank rum.
Doch wir hatten uns noch die Huka-Falls vorgenommen, keine Zeit also zum Zeit verlieren und auf der Bank doesen...

Nachdem wir dann unsere Sachen ins Zimmer schmeissen konnten, ging es gleich weiter mit dem Auto zu einem Parkplatz, wo dann der "Marsch" zu den Wasserfaellen beginnen konnte.
Es war sonnig und heiss, wir waren ausgeruestet mit geschlossenen Schuhen (!! mol kei FlipFlops !!) , Wasserflasche und Apfel und liefen gemuetlich 1h lang - ein wunderschoener Weg fuehrte an heissen Quellen vorbei, durch Wald und Blumenwiesen und unter uns ein klarer Fluss, der je nach Sonnenlicht die Farbe von gruen bis blau wechselte...

Einige joggten diesen Weg, sahen jedoch eher aus, als ob sie nah an einem Herzinfarkt waeren!
Ja ja, das ganze Jahr nichts tun und dann in Neuseeland den Sport wieder entdecken!! ts ts  :-)

Wir hatten jedoch jede Menge Zeit und bewunderten immer wieder die atemberaubende Aussicht!
Angekommen bei den Huka-Falls goennten wir uns dann eine laengere Pause...

Wir machten danach noch ein paar Fotos, schlenderten umher, beobachteten die Touristen die in Scharen angefahren kamen (ma haet au koenna zu dena Wasserfaell mit em Auto fahra, aber MIAR laufen natuerli, mmhh jawohl!! :-))

UND wer entdeckten wir unter den Touristen? KEVIN! UNGLAUBLICH, hihi :-)
Er hatte auch einige Tage einen Ausflug mit einer Busgesellschaft gebucht und war auch auf den Weg nach Taupo!
Wir verabredeten uns fuer den Abend, wussten jedoch, dass es fuer uns nur ein "kurzes" Wiedersehen geben wuerde, smile
Und so war es dann auch!
Wir trafen uns um 21.00 im ......IRISH PUB....wo sonst, waren jedoch zu frueh aufgetaucht - Kevin kam dann eingetrudelt, 1Bier, das Lokal wurde gewechselt, noch ein Getraenk,  und dann waren Nici und ich uns einig, dass wir schlafen wollten - morgen stand ein langer Tag vor uns, es geht in die grosse Stadt, Wellington wartet auf uns! :-)

(Aber das isch kei Problem fuer unsera Irr, a kurzi Verabschiedig mit ues, und schu isch er zum noechsta Suuflokal zuagstueret, ayayayayay :-)) )

10. Januar 2009

Ab in die Gross-Stadt (mann, schriebt ma das jetz mit 2 oder 3 s? grosse Stadt, Grossstadt, Gross-Stadt? ooohh so sorry, Deutsche Sprache, schwere Sprache....)
Also eba, ab in dia gross Stadt :-))

Wir haben unseren Vutzi, unser Toyota Vitz, seit 5 Tagen, doch nun war Zeit den kleinen Flitzer mal zu tanken, mhh..
Die Tankstelle war schnell gefunden, doch....auf welcher Seite war der Tankdeckel?
Ah ja, auf Rosy's Seite....
Ok, naechste Frage: Benzin oder Diesel?
Mh, ich denke Benzin, unser Asiat hoert sich nicht nach Dieselmotor an - reicht dies als korrekte Antwort? grins
Ok, gut, nun........mh, wie geht denn dieser Tankdeckel auf?
Hab ich schon erwaehnt, dass uns auch gar NICHTS erklaert worden ist bei der Auto-Uebergabe?
Spaetestens JETZT war dies offensichtlich :-)
Nici und ich standen auf dem Parkplatz der Tankstelle und versuchten den Deckel zu oeffnen, drueckten jeden Knopf und zogen an jedem Hebel, doch nichts, das Ding wollte nicht aufgehen!

Schliesslich sass Nici mit der Bedienungsanleitung des Autos auf ihrem Sitz und ich wollte gleich auf einen Kiwi zusteuern, doch dieser musste uns schon eine Weile beobachtet haben und kam gleich schmunzelnd zu uns, ehe ich etwas sagen konnte...
Hihi, peinlich, aber die Neuseelaender sind ja bekanntlich sehr freundlich und hilfsbereit!

Und Raetsels Loesung?
Unter dem Sitz des Fahrers ist noch ein Hebel versteckt  - tataaaaaaaaa und das Ding springt auf!

So, nun konnten wir die lange, lange Fahrt in Angriff nehmen... es wurde immer grauer und bewoelkter je mehr wir uns der Hauptstadt naeherten, es wahr kuehl und windig! grrrr!
Wellington wird auch 'windy city' genannt, ein treffender Name wich ich fand, brrrr!

Nici hatte schon ein wenig Horror in die Stadt zu fahren, eine grosse Stadt und die Strassen alle im Einbahnverkehr!
Halleluja, gerade das richtige fuer Touristen, die mit grosser Stadtkarte auf den Knien gewappent sind und mit Brille und vorgebueckter Haltung auf dem Sitz die Strassentafeln anstarren!!
(I gsehn suss nid was uf dena Schilder stoht und suss erscht, wenns schu z spot isch :-))
Hihi, gseht sicher voll idiotisch us, grins, Rosy dr blindi Muulwurf im Strossaverkehr!!

Als 1. landeten wir auf einem Parkplatz eines Spitals, doch nach 2,3 Versuchen landeten wir doch noch im Zentrum und fanden auch gleich das YHA, juppie !!

Da bleiben wir nun fuer 3 Naechte und unser Vutzi darf sich auf einem 15min. entfernten Parkplatz wieder ausruhen.....

11. Januar 2009

Sonntag!
Nach einem langen, ausgiebigen Fruehstueck beschlossen wir, an diesem trueben Tag ins Museum zu gehen, na da staunt ihr, was? :-)

Wellington hat das bedeutendste Museum des Landes und kostete damals ca 350 Mil., um so erstaunlicher, dass der Eintritt frei ist - uebrigens der Name des Museums ist TE PAPA.
Das Museum ist in 5 Stoecken aufgeteilt, ein Stock allein ist den Maoris und deren Kultur gewidmet, in einem anderen Stock sind Bilder und Fotos junger Kuenstler ausgestellt.

Uns interessierte am meisten jedoch der 1. Stock - Thema der Monate Dez./Jan.: "The colossal Squid".
Vor einigen Jahren wurde ein riiiiiieeeesen Viech aus dem Meer gezogen, Nici und ich wollen mal das Tier "Tintenfisch" nennen, damit ihr eine ungefaehre Vorstellung habt, wie es aussieht, ist jedoch noch VIEL groesser!!
Dieses Tier, resp. die Meldung dieses Fangs, ging damals um die ganze Welt und nun ist dieser "Fisch" hier ausgestellt.

Damit ihr euch ein genaueres Bild machen koennt, hier ein paar Zahlen: 4.2m lang, 495kg schwer, 1Aug ist so gross wie ein Fussball!  (mamma mia, dae haet sicher besser gseh als i :-) )
Wer das Tier im Internet sehen moechte: www.tepapa.govt.nz/squid

Viel Spass!

12. Januar 2009

Ein sonniger Tag in Wellington, juhui!
Wir beschlossen heute den botanischen Garten zu besuchen und die Waerme der Sonne auszunutzen.

Wir liefen ins Zentrum bis zur "Cable Car" - eine Art Zug welcher uns auf einen Huegel brachte und von dort aus der botanische Garten besichtigt werden konnte.
Wir trafen ein bekanntes Gesicht wieder, Nathalie aus Ulm, eine von den "schwaebele Maedels" die mit uns das Zimmer in Paihia teilte - witzig immer wieder bekannte Gesichter zu treffen :-)

Wir hatten einen wunderschoenen Ausblick ueber Wellington - doch......Blumen, geschweigen denn, den Rosengarten zu sehen war Fehlanzeige!
Wir liefen die Huegel rauf und runter, rechts und links, doch es gab zig Wege und Abzweigungen, ein echtes Labyrinth voller Irrwege...und da wir nicht in Stimmung waren 2h die Blumen zu suchen, fuhren wir mit dem Cable Car wieder runter und kundschafteten das Zentrum von Wellington aus, was weit mehr Spass machte :-)

(Haend no CD's kauft: Tipp aus Neuseeland, "OPSHOP" und "KINGS OF LEON"  isch eher rock, aber wenn miar das gfallt, heisst das oeppis :-))

13. Januar 2009

Heute war ein besonderer Tag!
Unser Auto darf mit der Faehre auf die Suedinsel :-)

Wir machten uns schon Gedanken, ob wir die Faehre auch direkt finden wuerden, wie funktioniert das mit Einparkieren und und und....
Aber oftmals sind solche Gedanken ueberfluessig, schlussendlich war alles ganz einfach :-)
Wir hatten uns einmal kurz Verfahren (doooofi Einbahnverkehr!!) aber wir gelangten doch noch schnell zur Faehre und von da an ging alles wie von selbst.
Wir wurden in verschiedene Bahnen gewiesen und ehe wir uns versahen, war unser Vutzi bereits parkiert.

Die Faehre hat ca. 5 Etagen und ehe die Fahrt begann, huschten wir auf das Sonnendeck und genossen die Aussicht!
Es hatte dunkle Gewitterwolken, die Sonne blinzelte jedoch immer Staerker hindurch....eine wunderschoene Morgenstimmung!
Die Fahrt dauerte ca. 3h - den Rest der Fahrt verbrachten wir in den unteren Etagen in einem Kaffee, die Landschaft war wunderschoen, doch draussen im Fahrtwind war es klirrend kalt! brrr...

In Picton angekommen hiess es unser Auto wieder aus der riesigen Garage zu befreien und weitere 3h Fahrt in Angriff zu nehmen, wir wollten nach Kaikoura.

Die Strasse nach Kaikoura fuehrte serpentinenartig der Kueste entlang, eine der schoensten Fahrten wie ich fand!
(oder Nici, was meinsch du? Z'bloeda isch halt, d Nicole muass/soett immer uf d Stross luaga, waehrend i d'Ussicht kann gnuessa...also kei Autopruefig ha, haet au Vorteil, grins)

Links das Meer, welches wild und mit weissen Schaumkronen gegen die schroffen Klippen schlug, es war gruen-blau gefaerbt und vor uns eine unendliche Weite...
Rechts weiterhin Huegellandschaft, nicht mehr saftig gruen wie auf der Nordinsel, eher mit getreideaehnlichen Graesern ueberzogen und immer wieder die typischen Schafherden, welche Nicole so faszinieren :-)

In Kaikoura angekommen, fuhren wir direkt zu einem Informationsbuero und informierten uns, ob wir schnellstmoeglich "Whale watching" buchen koennten - wir wollten auf dem Boot Wale besichtigen und die Wettervorhersagen standen wieder mal auf unserer Seite! :-)
Morgen konnte es bereits losgehen, um 06.15 war die vereinbarte Zeit!
Puh, na dann.....sofort ins Bett!

14. Januar 2009

Der Wecker klingelte bereits um 04.45.....es war alles noch dunkel, kuehl, und wir noch unglaublich muede..
Fast wie im Halbschlaf und ferngesteuert zogen wir uns warm an, schnell noch das verschlafene Gesicht waschen und fruehstuecken...

Aber wir waren nicht die einzigen, die in der Gemeinschaftskueche, denn Kopf noch stuetzend mit der einen Hand, und das Toastbrot in der anderen Hand, fruehstueckten - auch andere Touristen wollen heute Wale sehen :-)

Doch wie so oft, wird das fruehe Aufstehen mit einem herrlichen Sonnenaufgang belohnt, wir kamen gerade unten am Meer beim Treffpunkt an, als die Sonne die ersten Sonnenstrahlen ueber dem Wasser glitzern liess...

Schnell noch (freiwillig) eine Pille gegen Uebelkeit auf dem Wasser schlucken und schon konnte es losgehen.
Unser Boot war voll mit Touristen jeden Alters, auch Kleinkinder waren dabei...

Auf dem offenen Meer "witterte" dann der Kapitaen, mit einem speziellen Garaet, dass er ins Wasser hielt, ob sich ein Wal in der Naehe befand.
Er konnte ueber dieses Geraet die Wale sozusagen hoeren und ungefaehr abschaetzen, wie weit entfernt sie waren..
Und tatsaechlich, nachdem wir etliche Albatrosse gesehen und fotografiert hatten kam der erste Wal zum Vorschein!
(eigentlich haend dia Voegel KEI Mensch interessiart, aber dr Bootsfuehrer haet so freud ka an dena und miar haend halt so tua als ob, haet aber glaub alli agschissa...:-))

Klar, vom Boot aus konnte man nur den Ruecken sehen, aber allein die Gewissheit, so ein eindrueckliches und gewaltiges Tier in der freien Natur sehen zu koennen, verbreitete eine spezielle Stimmung und war sehr beeindruckend!
Und mit einem Flossenschlag verabschiedete er sich nach einer Weile auch wieder :-)
Aber nicht genug damit, wir bekamen noch einen 2. Wal zu sehen, den bekannten dicken Neck :-)
(bi daem haesch wuerkli vu Aug gseh, dass ihm sie's Gnick dicker gsi isch, grins)

Dieser verschwand dann wieder im Wasser ohne seine Flosse uns zur Schau zu stellen - er hatte uns sozusagen ausgetrickst, da alle schon mit der Fotokamera auf ihn gerichtet waren, und nur auf den Flossenschlag warteten, hihi

Es gab jedoch vereinzelte, die das ganze Spektakel nicht zu Gesicht bekamen und im innern des Bootes blieben...
Einigen war schlecht, und zugegeben, auch wir mussten uns "konzentrieren", uns war ein wenig uebel, weiss Gott wie das ohne Pille ausgegangen waere :-)
(DANKA Corina fuer dieni Pilla-Sammlig wo du ues mitgeh haesch, also ohni di haettemer schu paar mol schlecht usgseh, smile)

Ich brauchte bloss nach rechts zu schauen und hatte bereits die Antwort - ein junger Mann kaempfte bereits mit der 2. Kotztuete, wuerg!
Und vor mir uebergab sich ein kleiner Junge, kurz bevor wir wieder zurueck waren, FONTAENENARTIG!
Ich denke, er erschrak selbst ueber die "Leistung", die er da vollbracht hatte :-)

Aber wir hatten trotz allem immer noch Glueck - wie wir spaeter erfahren haben, gab es auch Ausfluege, wo sich bis zu 15 Personen eine Kotztuete unter die Nase hielten.....und keinen Wal zu Gesicht bekamen, aber jedoch das Geld zurueck erhielten.
Schiff Ahoi !! :-)

Ca. um 10.00 waren wir zurueck und wir bekaempften das seltsame Gefuehl im Magen mit einem Getraenk und einem Imbiss :-)
Den Nachmittag verbrachten wir kurz im Internet, danach wollten wir aber noch einen Spaziergang zu den Robben machen.
Ganz in der Naehe des Zentrums Kaikoura's lag die Robbenkolonie und es gab verschiedene Spazierwege, diese Tiere zu besuchen.

Wir liefen ueber Stock und Stein, rechts die Wasserflasche in der Hand und zur linken eine kleine Karte, welche die Wege beschrieb.
Es war sehr windig und wir wollten ein wenig weiter der Kueste entlang laufen, um die Robben naeher zu sehen...

Nun, sei es die Muedigkeit, sei es die mittlerweile zu enge Jeans oder einfach meine Tolpatschigkeit, aber als ich von einem Stein zur naechsten, ein wenig hoeheren Steinplatte laufen wollte, und mit den ENGEN Hosen einen Schritt wagte, kippte ich wieder zurueck, hielt ja bloederweise in beiden Haenden etwas und konnte mich nicht abstuetzen, und so fiel ich wie ein schwerer, plumper Kartoffelsack die kleine Spalte hinunter :-) hihi
Die Schrammen auf meinem Hinterteil sind das Ergebins, typisch Rosy, grins!!

15. Januar 2009

Ein wenig ausgeschlafen und das Auto wieder vollgestopft, hatten wir eine lange Fahrt vor uns - wir wollten nach Christchurch, die Stadt jedoch nur umfahren und direkt zum Arthurs Pass fahren.
Eine wunderschoene Strecke, die auch mit dem Zug, mit dem "Tranzalpine Express", bewaeltigt werden kann.

Wir hatten ca. 5h berechnet fuer die ganze Fahrt und alleine Christchurch zu umfahren ist nicht gerade ein Kinderpsiel, da wir eigentlich "durch" Christchurch mussten, um die korrekte Strasse, die zum Arthurs Pass fuehrt, zu finden.
Doch auch diese Fahrt ueber die neuseelaendischen Alpen lohnte sich allemal, egal ob ueber Landstrasse oder Eisenbahn.

Die landschaftlich reizvolle Strecke beginnt auf einer Hoehe von 3m ueber dem Meeresspiegel in Christchurch und erreicht ihren hoechsten Punkt mit 737m am Arthurs Pass, wo ein Tunnel unterhalb des 920m hohen Gipfels durch den Berg fuehrt.
(guata Satz, gell? Hani wieder mol fuer eu us em Reisefuehrer abgschrieba :-))

Violette, gelbe und weisse Blumen saeumten die Strecke, die Landschaft wird immer karger, doch nicht minder schoen und ein kurzer Halt im "Castle Hill Reserve" laesst unsere "steifen" Beine wieder kurz strecken und wir machten einige Schritte zu den grossen, grauen Felsen, die ein wenig an die beruehmten Steinkreise von Stonehenge Englands erinnern.

Wir wollten eine Nacht auf dem Arthurs Pass verbringen und erhielten ein schoenes Zimmer im Mountain Backpacker YHA - es erinnert mich ein wenig an eine schoene, typische Holz-Ski-Huette, richtig heimelig... :-)
(und das schriebt eini, wo als Sueditalieneri praktisch nia uf da Ski gstanda isch, also das heisst denn oeppis :-)) 

16. Januar 2009

Und wieder ging es mit unserem kleinen, zuverlaessigen Flitzer weiter :-)
Zuverlaessig ja - jedoch hat der kleine seine liebe Muehe aufwaerts zu fahren, eindeutig nichts fuer Bergstrassen und Paesse, hihi, aber wichtig ist ja nur, dass wir ohne Zwischenfaelle vorankommen :-)

Wir waren erst grad abgefahren, da sahen wir einen jungen Mann in sportlicher Bekleidung trampen.
Wir zoegerten kurz, hielten jedoch an und fragten den Kiwi, wo er hin muesse - er wollte lediglich 20km mit uns mitfahren und erzaehlte uns dann im Auto, dass er fuer das beruehmte "Coast-to-Coast"-Rennen trainiere.
(also er haet schu nid wella im Auto trainiara, smile, nu a bitz mitfahra :-))
Er hatte sich vorgenommen heute noch 40km zu rennen, du lieber Himmel, lieber ER als wir!

Das Coast-to Coast-Rennen ist wirklich nur was fuer ganz Verrueckte, man startet an einem Samstag Morgen vor Sonnenaufgang in der Westkueste und die Tortour endet am Ende des folgenden Tages an der Ostkueste.
Der Anfang macht ein Lauf von 3km, gefolgt von einem 60km langen Radrennen bergauf, dann geht es zu Fuss durch Flussbette der neuseelaendischen Alpen und ueber Stock und Stein, bis man dann mehrere Stunden im Kajak sitzt.
Als kroenender Abschluss darf nochmals der Radsattel bestiegen werden.
(Also dia Neuseelaender sind jo doet dura nid ganz pickti Siacha! Hauptsach Sport und mit Adrenalinschub!)

Unser Mitfahrgenosse nimmt dieses Jahr bereits zum zweiten Mal teil, aber hatte selbst Bammel davor :-)
Er wuenschte uns noch eine gute Weiterfahrt und gab uns noch die Wetterprognosen mit auf dem Weg: REGEN! mmmhh mal schauen, wann die 1. Regentropfen fallen......

Doch allein schon der Blick in die Landschaft und Natur verriet uns, dass in der Westkueste bekanntlich viel Regen fiel - gestern war es noch karg und mit "doerren" Grasbuescheln ueberzogen, heute war es wieder gruen, dichter, z.T. schon fast dschungelartiger Wald, riesen Farne, die schon Palmen aehnelten...
(also mieni botanische Kenntnis sind sehr beschraenkt, i hoffa, iar koennt miar trotzdem folga :-))

Unser Ziel heute hiess Punakaiki mit den "Pancake Rocks", uebernachten wollten wir jedoch in Greymouth.
Die Pancake Rocks haben ihren Namen deshalb erhalten, weil verschiedene Schichten Kalkstein derart verwittert sind, dass sie grossen Tuermen aufeinander gestapelter Pfannkuchen aehneln.
Und auch der Strassenabschnitt zwischen Punakaiki und Greymouth verlaeuft teilweise direkt entlang der Klippen, wunderschoen.....
(schad, haend miar kei Meer dahei - suss waeren miar au a klieses Neuseeland :-)

In Greymouth bezogen wir dann ein YHA-Hostel, das einst fuer kath. Priester gedacht war....Halleluja!
Und.....es haet immer no nid gregnet! :-)

17. Januar 2009

Wir blieben nur fuer eine Nacht in Greymouth und fuhren gleich wieder weiter zum Franz-Josef-Gletscher und hatten ca. 3h dafuer einberechnet.
Die schlechten Wettervorhersagen, welcher der Tramper gestern uns mitgeteilt hatte, trafen heute wirklich ein.
Unsere Autofahrt wurde mit starken Regenfaellen begleitet, es wurde kaelter und nicht immer war die Sicht ideal...

Der Franz-Josef Gletscher reicht bis an den Ortsrand heran, das Doerfchen selbst hat einen alpinen Charakter und irgendwie passte sogar die graue, regnerische, verneblete Stimmung.
Wir sassen anfangs kurz bei stroemendem Regen im Zimmer, beschlossen dann eine Kleinigkeit zu essen und, als es sogar ein wenig aufhellte, wollten wir sofort die Gelegenheit nutzen und mit unserem Vutzi zum Gletscher fahren und ein paar (trockene) Fotos schiessen :-)
Danach konnte es von uns aus den ganzen lieben Tag lang regnen - was es auch immer wieder tat.....

Und so setzten wir uns wieder in ein gemuetliches Kaffee, tranken heissen Tee und schrieben ein wenig Tagebuch....
Wir sassen schon eine ganze Weile im Kaffee, im hinteren Teil des Restaurants hoerten wir auch 3 Leute schwatzen, lachen und irgendwie kam uns eine Person sehr bekannt vor....
NEIN, nein nicht Kevin, hihi, es war wieder Nathalie, unsere Schwaebin aus Ulm!
Nathalie war mit einem organisierten Car unterwegs und blieb diese Nacht auch hier; so verabredeten wir uns am Abend nochmals fuer einen kleinen Schlummertrunk.

Begleitet wurde Nathalie von Dominik, einem Rheintaler aus Triesen, und so hatten wir einen lustigen Abend und auch wieder mal auf Deutsch....isch halt schu eifacher, grins!

18. Januar 2009

Der Morgen zeigte sich wieder trueb und nass, es war kuehl, und bepackt mit Rucksack und Lebensmitteln stopften wir unser Auto voll, es ging Richtung Wanaka.
(Nici haet z'Fenschterli a Spalt offaloh in dr Nacht, grins, und so haet sie muessa uf em nassa Sitz hocka mit fahra :-))

Wir hatten wieder einige km vor uns, es wuerde sicher 4-5h dauern bis wir die kleine Stadt am See erreichen werden.
Das Wetter besserte sich zusehends, es war immer noch wechselhaft, doch die Sonne drang immer laenger und staerker durch die Wolken.
Wanaka ist nur 55km Luftlinien von der Schwester-Stadt Queenstown entfernt, jedoch 1h30min auf dem Strassenweg...

Irgendwie kommen mir diese Ortschaften, an einem wunderschoenen See gelegen und von den Alpen umschlossen, sehr "heimelig" vor :-)
Wir steuerten direkt ein I-Site Informationsbuero an - Nici und ich wolten diesmal uns etwas "Spezielles" leisten, und dies mit den Spenden von Cristine Cathomen, Bea Kalberer und meiner Schwester Angela!

Wir fragten mal schuechtern nach einem Appartment in Wanaka fuer 2 Naechte, die junge Angestellte mit schoenen roten Haaren schaute uns verschmitzt an und laechelte vielversprechend - sie haette genau das Richtige fuer uns :-)
Und sie hatte recht!!
VIELEN DANK an unsere Spenden-Damen, dank ihnen haben wir ein wunderschoenes, luxurioeses Appartment erhalten mit neuer Kueche und Bad, 2 Schlafzimmern und Vutzi hat sogar seine eigene Garage! Juuuuppie !!

Wir konnten unser Glueck kaum fassen, dies war eine willkommene Abwechslung zu ueberfuellten Jugendherbergen - endlich mal eine "eigene" Kueche mit sauberen, brauchbaren Pfannen, grins :-)
Und so weihten wir unsere Wohnung mit einer guten, heissen Gemuesesuppe und Wuerschtli ein und luemmelten danach gemuetlich auf unserer Couch und schauten TV.
So einfach und doch so wunderschoen - und zum ersten Mal auf unserer Reise schliefen wir in getrennten Zimmern, hihi

Jo denn, mol luaga ob miar no allei schlofa koennt :-)

19. Januar 2009

Wir hatten gut geschlafen, obschon es schon seltsam war, niemanden im gleichen Zimmer zu hoeren :-)
Nach einem ausgiebigen Fruehstueck, es war bereits Mittag, beschlossen wir das "Puzzling World" zu besuchen.
Highlight ist ein 1500m grosses Holzlabyrinth.
Wer sich in den Irrgarten begibt, muss alle 4 Ecktuerme erreichen, um dann zum Ausgang zu gelangen..
(ok, dr 1. Turm haemmer usloh, miar sind jo fascht kurz davor gstanda, grins, das zellt doch au, oder? :-))

Doch den Ausgang wieder zu finden, war einiges schwieriger..:-)
Danach konnten wir noch die "Hologram Hall" besichtigen mit 3D-Bilder, und das "Tilted House", dessen Fussboden 15Grad von der Horizontale abweicht.
(also doet isch ues jo fascht schlecht worda, vor allem haemmer kei Schritt normal koenna go, wia "depp" simmer gloffa :-))

Kurz ein wenig durch das Staedtchen schlendern, einkaufen und schon waren wir in unserer Wohnung und fuehlten uns wie zu Hause....kochen, waschen, packen...seltsam, dass man solche Sachen in der Ferne "geniessen" kann und zu Hause ist es ein "muss"...

(no as DANKA an Sonja fuer z Rezept vum Hoernliuflauf - isch fein worda, mhhh :-)

20. Januar 2009

Unser zweitaegiger Aufenthalt in Wanaka war schon vorbei und unser Vutzi musste seine warme und sichere Garage verlassen...

Wir hatten eine laaaaaange Fahrt vor uns!
Heute wollten wir nach Milford Sound fahren, doch erst mussten wir Te Anau erreichen.
Die Temperaturen wurden wieder kuehler, es folgte eine Fahrt vorbei an hohe Berge, Wasserfaelle und dichter Wald.
In Te Anau machten wir einen kleinen "Erholungsstop" :-)

Wir hatten wie ueblich nur unsere FlipFlops an, doch nach einem kurzen Besuch in einem Souvenir-Shop hatten wir unsere eiskalten Zehen in FlipFlop-taugliche Socken gesteckt, hihi
(also dr grossi Zeba isch vu da restlicha Zeba im Socka trennt - extra halt fuer uesi Gummi-Latscha gmacht, koemmender drus? :-))

In einem Informationsbuero mussten wir erst abklaeren, ob wir in Milford Sound eine Uebernachtungsmoeglichkeit hatten, ansonsten waere eine Weiterfahrt ueberfluessig - in Milford gibt es nur 1 Hostel; wir erhielten ein Bett in einem Dorm, mit weiteren 5 Betten.
(ob miar echt z'erschta Mol mit Maenner im Zimmer schlofa muend? So schnarchler? grins)

In Te Anau war auch noch die letzte Gelegenheit Benzin zu tanken oder Lebensmittel einzukaufen, danach wuerde fuer die restlichen 240km hin- und zurueck keine Moeglichkeit mehr bestehen, GUT ZU WISSEN! :-)

Der Milford Sound ist der noerdlichste und mit seinen steilen Felswaenden der beruehmteste der 15 Fjorde im Fjordland - fuer die meisten Besucher ist zwar bereits die Fahrt zu diesem abgeschiedenen Ziel ein unvergessliches Erlebnis.

Angekommen in unserer Lodge stellten wir unseren Rucksack in unser grosses Zimmer und eilten wieder in den warmen Wohnbereich.
Wir hatten hier keinen Netzempfang, die einzige Verbindung zur Aussenwelt hatte man lediglich mit einem PC (der natuerlich staendig besetzt war) und mit einer Telefonkabine.

Nici und ich sassen gemuetlich und beobachteten die Leute, 1,2 Familien, an der Reception herrschte Grossbetrieb, man konnte dort Zimmer und Ausfluege buchen, bekam Getraenke und kleine Imbisse und man konnte wenige Lebensmittel wie Milch oder Toast kaufen - und meistens wurden all die Leute von nur einer jungen Frau bedient, puh!!
Viele kauften sich eine Flasche Wein und genossen den Abend im warmen Inneren, draussen regnete es und der Nebel hing verhangen am Himmel.

Nici und ich spielten "Stadt, Land, Fluss" um ein wenig die Zeit zu vertreiben, und ev. erhielten wir die restlichen Gaeste auch gleich bei Laune mit unserem Gelaechter :-)
Und schon bald hiess es zum ersten Mal auf unserer Reise den Schlafsack zu benutzen und Gute Nacht zu wuenschen.

p.s. es gab dann doch keine Maenner in unserem Zimmer, wir schliefen mit zwei Frauen aus Deutschland und einer aus England - am naechsten Morgen "fanden" wir noch eine Asiatin in einem anderen Bett :-)

p.p.s. und dia eint vu da Duetscha haet dia Heizig a sooooo ufdreht, han no nia so a heissi Nacht verbrocht - uessers Nicali isch fascht verstickt!!

21. Januar 2009

Fuer heute war eine 2-stuendige Bootstour gebucht.
Wir packten gleich unser Auto, damit wir nach der Bootstour direkt weiterfahren konnten.

Doch zuerst wollten wir die zahllosen herabstuerzenden Wasserfaelle bewundern. Wir hatten ein kleineres Boot (Mitre Peak Cruises), doch es war nicht nur klein, es war praktisch auch leer - wir waren nur zu 6. :-)
Zwei Schweizer, ein junges Paar, und noch zwei englischsprechende Leute.
Wir fuhren den ca. 22km langen Fjord entlang, vorbei an Wasserfaellen, Robbenkolonien und ueberhaengende Felswaende.

Es war bewoelkt und ein wenig kuehl, grau verhangen, doch es regnete gluecklicherweise nicht.

Danach folgte eine laaaange Fahrt nach Queenstown.
Wir hatten extra ein paar Tage fuer Queenstown eingeplant und da wolten wir ein wenig bleiben und das Staedtchen geniessen.
Und je laenger wir fuhren, abermals immer und immer wieder die gleiche CD hoerten, ohne jedoch uns zu langweilen, loeste sich der Wolkenhimmel immer mehr auf und schuf Platz fuer warme, goldene Sonnenstrahlen...
Queenstown, endlich sind wir da! :-)

Voellig uebermuedet, jedoch gluecklich hier zu sein, steuerten wir direkt wieder das stets gute Informationsbuero an.
Wir hatten uns die ganze Fahrt ueber eine kleine, gemuetliche Bleibe fuer Queenstown gewuenscht und hofften nun, dass unsere Wuensche bereits irgendwo erhoehrt wurden.
Und so verliessen wir nach kurzer Zeit wieder das Buero, mit uns die Adresse und Quittung fuer unsere kleine Wohnung mit Balkon, in der Naehe eines Supermarktes und mit Blick auf die Gondola.

Da wir mehrere Tage bleiben, erhalten wir das Appartment fast 50 Dollar billiger pro Nacht und so haben wir mit einem Augenzwinkern sofort zugesagt, JUHUUUUI!! :-))

22. Januar 2009

Sonnenschein und wir fruehstuecken auf dem Balkon :-)
Immer wieder sehen wir Gleitschirmflieger am Himmel, die von der Gondola-Skyline ihren Flug ueber Queenstown starten.

Queenstown wird die Abenteuersportmetropole Neuseelands genannt und von Bungee-Jumping, Gleitschirm- und Drachenfliegen ueber Fallschirmspringen, Rafting und Kajakfahren ist hier wirklich alles moeglich!

Wir beginnen aber den Tag eher gemuetlich, spazieren zum See Wakatipu, treffen die 2 Schweizer, welche mit uns auf dem Boot waren in Milford Sound, gehen ins Internet und als gemuetlichen Abschluss geniessen wir noch Pizza und Pasta im legendaeren "Winnie Bagoes", wo Nicole bereits vor Jahren schon ihre Pizza genossen hatte :-)

23. Januar 2009

Heute wollten wir auf den "Bobs Peak" laufen und nicht die Skyline Gondola nehmen, die den Aussichtspunkt in ca. 5min erreicht.
Doch irgendwie waren wir heute nicht in Form...
(hi hi, das toent schu fascht ironisch, als ob miar zwei suss uuuuuh sportlich waeren, grins)

Der steile Aufstieg durch den Wald schien nie zu enden, und immer wieder ueberholten uns Leute - was uns ja nicht wirklich stoerte......waeren sie nicht ca. 40 Jahre aelter als wir!!
Aber Nici und ich redeten uns ein, dies seien alles nur Einheimische, welche diesen Marsch taeglich als "Spaziergang" machen, um im Alter noch fit zu bleiben! :-)
Es gab auch juengere, die diesen Weg hinaufrannten und, waehrend wir immer noch den Weg hinaufkeuchten, uns mit einem Laecheln schon wieder entgegenkamen...:-)

Aber am "Unverschaemtesten" waren zwei aeltere Damen, die an uns vorbeiliefen, waehrend Nici und ich auf einem Stein pausierten, und uns belaeufig fragten, wie LANGE wir denn fuer diese Strecke gebraucht haetten?!
Ts, ts, ts, also BITTE......
Und immer noch an uns vorbeilaufend, fragten sie uns noch, ob wir den Weg hinunterlaufen wuerden oder mit der Gondola fahren wuerden, PAH!!!
Das ich nicht lache.....natuerlich werden wir ..........DIE GONDOLA nehmen!

Nach ca. 1h30min erreichten wir dann den Aussichtspunkt mit einem schoenen Panoramablick auf Queenstown und den Lake Wakatipu.

Und am Abend staerkten wir uns mit Omeletten und Hackfleisch a' la mexican Style - und "American Idol" im TV :-))
Was will man mehr :-)
(Danka Trudi, dermol haesch du ues z Rezept glieferet, d Nicole haet dia Omeletta wia Profi us dr Pfanna gschmissa :-))

24. Januar 2009

Internetcaffe...........gemuetliches schlendern in der Fussgaengerzone.......und wieder die Wohnung geniessen......

Haend viel Arbet zum ufhola im Tagebuach.....

25. Januar 2009

Heute ist der Himmel grau und bewoelkt und wir nutzen die Gelegenheit und schlafen aus...

Susan, welche die Wohnungen "reinhaelt" und an der Reception arbeitet, klopft dann meistens ca. um 10.30-11.00 an der Tuer und ruft laaaaaut "House-Keeping" :-) Spaetestens dann wissen wir, das Zeit ist, aufzustehen...smile
Allgemein amuesieren wir uns koestlich ueber "Fraeulein Schneider", z Schneiderli, wie wir sie nennen, da sie uns sehr an Manuela erinnert :-)

Den Rest des Tages verbringen wir fast nur in der Wohnung, schreiben Tagebuch und sind froh, dies in einer gemuetlichen Bleibe tun zu koennen.
Am Abend kurz zum Kebab-Stand und schon wieder zurueck ins Appartment...

(Also z Geld ind Wohnig stecka haet sich bi ues zwei glohnt :-))

******
INFO AN ALLE!

Unsere Homepage wurde mit einer Seite erweitert :-)
Unter "Spende" findet ihr einen Unterordner mit "Danke", wo Nicole und ich euch nochmals Danken moechten fuer eure Gaben :-)

******

26. Januar 2009

Das Wetter zeigte sich wieder von der sonnigen Seite und wir hatten uns vorgenommen, den alten Schulweg von Nicole von Queenstown bis Fernhill zu laufen - ca. 45 min. UND, wie koennte es auch anders sein, der Weg in ihre ehemalige Unterkunft geht alles aufwaerts, schmunzel.
Damals wurde Nicole und Claudia erzaehlt, die Unterkunft sei direkt neben der Schule :-) ahaaaaa......

Nicole hatte sich geschworen, diesen Weg niemehr zu Fuss zu gehen, sondern nur noch zu fahren, nachdem sie damals 6 Wochen lang immer zu Fuss unterwegs war -  aber sie lief dann doch mit und zeigte mir das Haus und der kleine Supermarkt um die Ecke. :-)

Es war herrlich warm und wir belohnten uns danach mit einem  "Ceasar Salad" in einem feinen Restaurant gleich am See.

Am Nachmittag wollten wir dann doch unseren Vutzi wieder mal aus seinem Tiefschlaf befreien und fuhren in das nahgelegene Arrowtown, eine friedliche, laendliche Kleinstadt mit Souvenirgeschaeften und kleinen Lebensmittellaeden, wo wir im Caffe "Bonjour" etwas Suesses assen, mmhh!!

27. Januar 2009

Der Plan fuer heute fiel ins Wasser, wir wollten den Ben Lomond Summit Track machen, eine 6-8h Wanderung hin und zurueck.

Doch das Wetter wurde ueber Nacht schlechter, es war windig, bewoelkt und dunkle Regenwolken bedeckten den Himmel - wir hatten den Wecker frueh gestellt, doch ein Blick raus genuegte und so huepften wir wieder in das warme Bett!

Am Nachmittag war wieder mal "Hausaufgaben" erledigen angesagt - durch das viele Reisen mit Vutzi sind wir extrem in Verzug geraten, doch hier hatten wir uns vorgenommen, die "verlorenen" Tage aufzuholen...puh!

Dafuer gab es wieder mal thailaendisches Essen :-)
Danach eilten wir wieder zurueck im Glauben, dass heute wieder American Idol laufen wuerde - aber NEIN....nichts....

(i weiss, pienlich aber wohr :-) Aber dia Vorusscheidiga sind a soooooo luschtig :-))

28. Januar 2009

Wieder waren wir  frueh ins Bett gegangen und stellten den Wecker auf 08.00 - wir wollten den Versuch nicht aufgeben, unsere Wanderung doch noch durchzufuehren.....und heute gab es kein Zurueck mehr! :-)

Es war immer noch bewoelkt, aber nicht mehr windig und wir waren zuversichtlich, dass das Wetter noch bessern wuerde, wir wollten es versuchen...
Wir hatten sogar einen kleinen Rucksack gekauft, damit wir genuegend Wasser und etwas Verstaerkung mitnehmen konnten, hihi :-)

Fuer die 1. Etappe nahmen wir die Skyline-Gondola und danach konnten wir starten.
Der Ben Lomond Summit Track ist 11km lang und misst 1400 Hoehenmeter - er ist 1748m hoch und einer der hoechsten Berge der Region.
Ueber Gebirgswiesen geht es zum Ben Lomond Saddle und anschliessend steil bergauf zum Gipfel!

Mmmhh.....ich moechte mich nicht allzu theatralisch ausdruecken....aber.....der letzte Abschnitt bis zum Gipfel stahl noch unsere letzten Kraefte....
Es gab Abschnitte, wo wir nicht nur "liefen", sondern uns noch mit den Haenden an den Steinen hochkraxelten....puh!
Aber schliesslich hatten wir es nach 3h30min geschafft, mamma mia!

Im Nachhinein war jedoch der Weg nach unten, wir brauchten dafuer 2h30min, fast noch schlimmer....
Ich haette schwoeren koennen, meine Zeh waeren schwarz, die Knie schlotterten und als wir nur noch wenige Meter zu laufen hatten, gingen wir nur noch wie in Trance...

(dass i wieder mol uf em Groell usgrutscht bin und wieder mol eifach uf a Ar..... keit bin, bruch i glaub nid z'erwaehna :-) ABER neinei, han kei Schlaeppli a ka Regula, richtigi Schuha, so wia's muass sie :-))

Zurueck bei der Skyline Gondola brauchten wir erstmal wieder etwas Bissfestes fuer den Magen und liessen uns auf die Holzbaenke plumpsen - doch unser "Ausflug" (oder Extrem-Sporttag, grins) war noch nicht vorbei, neneeee.... :-)

Wir wollten noch Gleitschirmfliegen!!
Nici und ich standen vor einem "Werbefotoalbum" und ein Pilot (weiss nid, wia ma dena Flugbegleiter sait, ev. Guide ?) sprach uns an.
Wir kamen ins Gespraech und wir gestanden ihm, dass unser Englisch nicht sehr gut war und wir aber ganz genau wissen wollen, was zu tun ist!
(haend halt schu a bitz Schiss ka.....smile)

Nun, es stellte sich dann heraus, dass der Guide ein Schweizer ist, Pius aus Interlaken, und schon seit ueber 20 Jahren in Neuseeland! Jupie!
Aber auch der 2. Pilot, der uns zugewiesen wurde ist ein Schweizer, Dino, ebenfalls aus Interlaken.
Dino ueberwintert hier in Neuseeland, bevor er dann, wie wir, im Fruehling wieder in die Schweiz fliegt - was will man mehr ?

...........alles haette perfekt geklappt, und unsere Angst war auch schon ganz verflogen....
Nur der Wind hatte uns einen Streich gespielt - wir konnten nicht mehr fliegen, schade....

So liefen wir wieder zurueck, das Geld wurde zurueckerstattet und wir hofften, dass wir am naechsten Tag doch noch unser Vorhaben umsetzen konnten.

Egal, es war ein wunderschoener, wenn auch anstrengender Tag und es war schoen, diese zwei sympathischen Jungs kennengelernt zu haben! :-)

29. Januar 2009

Regen, grau, bewoelkt...

Ojee, heute war wieder kein Fliegen angesagt... :-(

Also schnell wieder zurueck ins Bett und am Nachmittag "arbeiten" wir wieder an unserer Homepage.
Wir haben noch einen Tag Aufenthalt in Queenstown verlaengert, ev. ist das Wetter morgen ja besser? Uns gefaellt es einfach zu gut hier... :-)

30. Januar 2009

Queenstown: bedeckt, grau, Foehnwind!

mmhhhh...........

pssst: eigentlich hatten wir einige Gleitschirmflieger am Himmel entdeckt, aber es war sooooooooooo grau und bewoelkt!
Wir wollten lieber bei schoenem Wetter den 1. Flug erleben :-(

(aber wer weiss, denn fluegemer halt amol in dr Schwiez? juupiee! )

Nun muessen wir definitiv den Rucksack wieder packen - es geht weiter...

31. Januar 2009

Wir koennen es kaum glauben, doch unsere Tage in Queenstown sind auch schon wieder Geschichte...
10 Tage, verflogen in Windeseile, was widerum bedeutet, dass auch unser Neuseeland Aufenthalt bald vorueber sein wird.

Morgen ist bereits der 1. Februar und am 08.02.09 werden wir in Christchurch in einen Flieger einsteigen...
Doch bevor wir weiter nach Oamaru fahren konnten, hatten wir noch eine kleine "Aufgabe" zu erfuellen! :-)

Wir wollten uns bei unseren Schweizer Gleitschirmflieger, Pius und Dino, bedanken, leider hat es mit einem Flug nicht mehr geklappt, doch Dank ihnen, haben wir nicht mehr so einen grossen "Bammel" davor.

Wir schrieben eine Postkarte und fuhren direkt zur Skyline Gondola - die Jungs flogen heute von einem anderen Standort aus, doch ein anderer "Guide" versprach uns, die Karte zue uebergeben :-)
So, "Mission" erfuellt, nun konnte die Fahrt weiter gehen - doch schon bald kam der naechste Halt.

Wir wollten noch die aelteste, beruehmteste und anscheinend begehrteste Bungee-Jumping-Basis besuchen, die 1988 ins Leben gerufen wurde, die 1. ueberhaupt auf der ganzen Welt!
Wir sahen einigen zu, wie sie meist "schreiend" von der Bruecke sprangen und waren erstaunt, wie viele aeltere Leute den Mut besassen, der uns fehlte - und 43m ist ja nicht mehr wirklich hoch im Vergleich zu anderen Spruengen........dennoch, wir schauten lieber NUR zu :-)

Doch bei einem aelteren Herrn machten wir uns schon Sorgen!
Er schien jegliche Farbe im Gesicht verloren zu haben, weiss und mit unsicheren, kleinen Schritten lief er zur Rampe....
(mamma mia, hoffentlich ueberlebt dae das...)

Doch es ging alles gut, Sprung, mit dem Kopf noch leicht im Fluss eintauchen und schon war alles wieder vorbei :-)
(Also mien Grossvatter, nonno Antonio, wuer glaub nid fuer 1Mil. springa, hihi )

So, nun ging es aber wirklich weiter, eine lange Fahrt bis Oamaru - anfangs war es drueckend heiss, eine Fahrt durch ein Tal, schwuel und foehnig, dichte grauschwarze Wolken am Horizont, uns kam es vor wie in einer Wueste....doch schon bald kam der erloesende Regen...

Angekommen in Oamaru versuchten wir wieder unser Glueck in einem I-Site und fragten nach einer guenstigen Unterkunft - und wir wurden in einem Bed+Breakfast untergebracht, erstmals bei einer Familie!
Es war 16.00 und unser Zimmer war erst per 17.30 frei, so hatten wir noch Zeit die Stadt zu besichtigen und eine der Pinguinkolonien zu suchen.

Wir versuchten unser Glueck an einem Kuestenabschnitt wo die Gelbaugenpinguine heimisch sind, da diese "zivilere" Zeiten einhalten, sprich sie kehren meist schon am frueheren Abend zurueck zu ihren Nestern und watscheln ueber den Strand :-)
Wir fanden Unterschlupf in einem Horst, einer kleinen Besichtigungsholzhuette, es war windig, regnerisch und kuehl...
.......und warteten, und warteten......
Leute kamen und gingen........und wir warteten immer noch!

Dann, ganz weit hinten erkannte jemand einen Pinguin - ehrlich gesagt, haette uns niemand darauf hingewiesen, ich haette das Tier nicht erkannt :-)
Fuer mich sahen alle aus wie normale schwarz-weisse Voegel, die Entfernung war zu gross :-)

Doch kurz bevor wir dann nach ca. 1h30min warten aufbrechen wollten, watschelte noch ein Pinguin vor uns ueber den Strand; und eine junge Inderin kam zu uns in die Holzhuette gerannt und teilte uns mit, dass auf dem Aussichtspunkt ein Pinguin ganz nah zu bestaunen war!
Wir sahen ihn von hinten und er schien fuer uns zu posieren und fuehlte sich anscheinend wohl auf seinem Thron! :-)

Den Tieren sollte man nicht zu nahe kommen und fotografieren ist nur ohne Blitz erlaubt - leider verstehen dies nicht immer alle Touristen.
(git schu so doooofi Luet zum Teil, wuerg!)

Doch nun war es Zeit unsere Familie kennenzulernen - wir hatten ein mulmiges Gefuehl, doch wir wurden sofort herzlichst aufgenommen :-)
Unsere "Gasteltern" heissen Lilly und Simon, haben das ungefaehre Alter unserer Eltern und selbst 2 Kinder, die aber mittlerweile in Christchurch leben.
Das Haus ist gross und geraeumig, wir wurden in einem riesigen Zimmer untergebracht und es ist schnell zu erkennen, das Lilly gerne malt, stickt, naeht und kreativ ist - das ganze Haus ist vollgestopft mit selbstgemachten "Dingen"  :-)

Doch als erstes haben wir den kleinen Hund ins Herz geschlossen, einen 4jaehrigen Terrier namens Rupert, der sofort schwaenzelnd auf uns zukam und seine Begruessungsliebkosungen genoss!
Und ehe wir uns versahen, landeten wir im Wohnzimmer, eine Tasse Tee zum aufwaermen, und schon sassen wir alle am Tisch und assen Fleisch mit Gemuese aus Lilly's Garten....

Und wieder einmal hatte wir einfach Glueck an eine so sympathische und offene Familie zu geraten - ein kleiner Schwatz im Wohnzimmer und schon huschten wir in unsere Betten.

01.02.2009

Sonntag!
Wir haben um 09.00 mit unseren "Gasteltern" am Fruehstueckstisch abgemacht.
Es gab selbstgemachtes Muesli, Flakes, selbstgebackenes Brot, eingelegte Fruechte und und und....

Lilly scheint ihren Garten gut zu nutzen! ;-)
Simon und Lilly arbeiten uebrigens nichts mehr, sie haben mehrere Haeuser und Land, welche sie vermieten, und leben nun von diesem Einkommen - und da wo Simon als Hilfe gebraucht wird, steht er gerne zur Verfuegung und sorgt so noch fuer einen Zustupf in die Familienkasse ;-)

Nici und ich amuesieren uns koestlich ab Simon, er erzaehlt von seinen Reisen mit Lilly, wie er die Preise immer runterhandelt, allein seine Mimik bringt uns zum lachen ;-)
(Muass a rassiga Maa gsi sie als junga Purscht - gliech kann er eim aber au dr letschti Nerv rauba mit sienera Art ;-))

Lilly hingegen ist eher die ruhigere und serioesere der Beiden, sie managt, so denken wir, auch die Finanzen :-)
Eigentlich lustig, wie schnell man einen Einblick in einen ganz normalen neuseelaendischen Alltag gewinnen kann.

Unten im Zentrum ist fuer heute ein kleines Fest angesagt und so gehen wir gemeinsam ins Staedtchen und schlendern ein wenig herum...
Es ist extrem windig, dafuer sonniger und waermer als gestern, doch nach ca. 15min. haben Nicole und ich sozusagen das Fest gesehen und schlendern ein wenig in der kleinen Altstadt herum.

Oamaru ist eine ehemalige Hafenstadt und hat vor allem ein gut erhaltenes historisches Zentrum mit Baudenkmaelern aus dem 19. Jh., die der Stadt den Beinamen "Whitestone City" einbrachte.
Zu Beginn des 20.Jh. galt Oamaru als schoenste Stadt der Suedinsel und einige Restaurierungsarbeiten deuten darauf hin, dass das Staedtchen diesen Titel wieder erreichen moechte....

Nicole und ich hatten jedoch nicht allzu lange Zeit zu flanieren - Simon hat mit uns einen Deal abgeschlossen: wenn wir heute das Abendessen kochen, ist dafuer unser Abendessen von gestern gratis ;-)
(Das isch sooooo a Schlitzohr, und ma kann ihm eigentli gar nid boes sie, hihi. Uebrigens haet er im 3.Teil vu "Herr der Ringe" mitgmacht, er isch eina vu da Boesewicht uf em Schlachtfeld gsi ;-))

Und so hatten wir uns fuer Spaghetti mit frischen Tomaten und Crevetten entschieden.
Wir brauchten nur noch Spaghettis und Prawns zu kaufen, den Rest besorgte uns Lilly aus dem Garten....
Und so standen wir in der Kueche und versuchten uns zurechtzufinden.
Wir waren zu 5. am Tisch, ein Freund der Familie, Peter, war auch fuer einige Tage zu Gast.
(I saega nu, miar haend ca. 750gr Spaghetti und a Salat gmacht, Lilly haet no a Wiesswie brocht und Dessert spendiart, mamma mia!!)

Heute wollten wir noch die Zwergpinguine besichtigen, es war jedoch noch zu frueh, Nici und ich schauten im TV "Happy Feet", ein Pinguintrickfilm, und warteten bis es ca. 21.00 war.
Lilly wollte uns sogar noch Rupert, den Hund, mitgeben, doch gluecklicherweise ging Simon noch mit dem Hund zum Nachbarn und kam lange nicht zurueck...
Typisch Simon, eigentlich wollte er ja nur fuer 10min. kurz rausgehen, grins ;-)
Nicht, dass wir Rupert nicht dabei haben wollten, aber wir wussten nicht, wie er auf die kleinen Pinguine reagieren wuerde und gemaess Lilly hat er auch schon mal einen geschnappt...

Nun gut, es dunkelte bereits, und wir konnten nicht mehr laenger auf Simon warten, so fuhren wir los zum sogenannten Punkt, wo die Voegel zu sehen waren.
Wir liefen zum Hafen, dem Steg entlang, es war kalt und windete stark, doch Pinguine sahen wir nur zwei, welche sich unter den Steinen versteckten....mmhhh
Wir wollten noch nicht zurueckfahren und aufgeben und fuhren noch zu den "Pinguinkolonien", wo auch Touren durchgefuehrt werden.

Es war bereits 22.00 und wir dachten schon zu spaet zu sein, doch wir sahen eine Menschenmenge auf der Strasse, welche einer Gruppe Pinguine zusahen, wie sie die Strasse ueberquerten ;-)
Die Pinguine, so klein und suess, watschelten im typischen Gang ueber die Strasse zu den schreienden Kueken in der Kolonie, die dort auf sie warteten .
Alle gingen den gleichen Weg, meistens in Gruppen, wenige vereinzelt und verschwanden im Dunkeln...
Wir waren richtig fasziniert und konnten unseren Blick von diesen Tieren nicht mehr loesen ;-)
(Leider, leider, gab es auch hier so etwas von .......... Leuten, die die Pingus mit Blitz fotografierten oder ihnen so nahe standen, dass die Pingus eingeschuechtert zurueckliefen.....)

Gluecklich und durchfroren kehrten wir zurueck, Lilly machte uns noch Tee und ging dann zu Bett.
Simon hingegen war mit uns im Wohnzimmer, wollte dass wir ihm sein Natel erklaeren und die Homepage zeigen - und so wurde es spaet bis wir uns ins Bett lagen und Rupert mit uns ins Zimmer kam :-)

buona notte... 
 
02. Februar 2009

Wir assen gemeinsam Fruehstueck und packten sogleich unsere Sachen - auch wenn wir nur 2 Tage hier waren, so viel die Verabschiedung trotzdem ein bischen "schwer", seltsam wieder weiterzuziehen, zumal es unsere letzte Station in Neuseeland sein wird, CHRISTCHURCH !!
Und wir mussten uns nicht nur von Simon, Lilly und Rupert trennen, in 2 Tagen werden wir auch unseren Vutzi abgeben muessen, unser kleine Asiat ;-(

(Hier eine kleine Werbeunterbrechung: Wir moechten natuerlich unsere Gastfamilie waermstens weiterempfehlen!! ;-)

MOAS ARK GUESTHOUSE
Bed & Breakfast
Hosts Lilly und Simon Lawrence
138 Perth Street, Oamaru
Ph/Fax (03) 434 9159
Cell      027 434 9286
simonandlilly@hotmail.com

Nun wieder weiter im Text ;-)
Die Autofahrt verlief ruhig, wir gelangten schnell nach Christchurch, wo wir aber noch einen Halt bei einer Imbiss-Bude machten und den Stadtplan nochmals "studierten" - gluecklicherweise, wenn nicht schon ueberraschend, fanden wir direkt das Zentrum und eine Garage fuer den Vutzi.
(ma muass nu wuessa, wia dia Karta heba, denn isch es schu fascht eifach, grins)

Wir buchten fuer die restlichen Naechte in Christchurch ein kleines Studio mit Bad und nisteten uns im "Living Space" ein.....
Auch ein modernes Hostel, doch gekocht haben wir hier niemehr.
Wir wollten keine weiteren Lebensmittel mehr kaufen, brauchten noch unsere restlichen Sachen fuers Fruehstueck auf und Abends assen wir in einem Restaurant ;-)

Die Auswahl und Verlockung war einfach zu gross und schnell fanden wir auch unseren Liebling gleich unter dem Hostel, den "Honey Pot".

Ansonsten empfing uns Christchurch mit einer bitterkalten Bise, es war grau und wir fluechteten regelrecht wieder in unser Zimmer...

Hoffentlich werden die naechsten Tage freundlicher.....(sinds denn au ;-))


03. Februar 2009

Das Wetter schien heute viel freundlicher zu sein, sagen wir mal, es war wenigstens abwechslungsreicher ;-)
Mal schien die Sonne und es wurde heiss, mal blies wieder ein kalter Wind um die Haeuser und liess uns froesteln......aber was erzaehl ich euch schon, ihr habt momentan nur noch minus Temperaturen zu Hause.

Nicole und ich waren immer noch nicht sicher, ob wir nach Fiji fliegen sollen oder nicht, zumal ein Unwetter die Inseln verwuestet hatte und wir nicht wussten, ob es nun mittlerweile wieder gut ist.
Wir wollten in Reisebueros uns erkundigen, wir wussten, dass in der Schweiz, in unserem Reisebuero, die Buchungen nach Fiji bis Ende Januar gestoppt wurden.

Im ersten Reisebuero waren wir nach ca. 30 Sekunden wieder draussen, von wegen das Unwetter ist vorbei, ihr muesst selber wissen was ihr wollt !!
(unfruendlichi Schnepfa, haet no nia oeppis vu Kundacharta ghoert, grins)

Wir klapperten noch ein weiteres Reisebuero ab, und setzten uns zu einer aelteren Dame Namens Robyn Davies.
Robyn schien uns von Anfang an sehr vertrauenswuerdig, diese aeltere Dame nahm sich sehr viel Zeit fuer uns, erklaerte uns die Lage in Fiji und fuehrte uns auf, wo es auf den Inseln bereits wieder gut ist um Ferien zu geniessen.

Zur Zeit sind ca. 60% der Unwetterschaeden wieder behoben, einige Strassen sind noch verwuestet, doch in der Hotelanlage ist nichts davon zu spueren - klar, in Fiji ist jetzt Sommer, das bedeutet Regenzeit und 1mal am Tag gibt es kurz oder ueber laenger mal Schauer - diese beginnen aber immer erst Nachmittags oder Abends und sorgen fuer eine Abkuehlung nach der tropischen Hitze....;-)

Robyn hat uns zwei Prospekte ueber Fiji mitgegeben und uns zu einem Kaffee geschickt - nach 1h sollten wir uns wieder treffen, smile
Und so ueberlegten Nici und ich ob wir eine "Abenteuer-Reise" auf den Inseln  unternehmen sollen oder doch lieber gemuetlich in einem Resort bleiben und Ausfluege buchen.........wir entschieden uns fuer die ZWEITE Variante und gingen freudestrahlend zurueck!!

Wir freuten uns riesig auf Badeferien, sozusagen "Ferien in den Ferien", einfach relaxen, baden und nichts tun - wir wussten, dass Fiji unser Tagesbudget sprengen wird, aber das hatten wir von Anfang an mitberechnet und waren "vorbereitet" ;-)

Unsere Wahl fiel auf das "Fijian Shangri La Hotel", eine Insel vor dem Festland, die aber mit einer Bruecke mit dem Festland verbunden ist.

Jupppieee !!

04. Februar 2009

Frueh riss uns der Wecker aus dem Schlaf....

Heute durften wir das letzte Mal in unserem Vutzi sitzen, ihn fahren und volltanken :-(
Wir mussten ihn um 09.30 zurueckgeben und uns von diesem kleinen Auto verabschieden.
(isch a guats und treus Auto gsi - ab und zua haet a "Zeicha" vorna ufgluechtet, oeppis mit Temperatur oder so.....aber das haet ues nid wieters gstoert, hihi, und er isch amol immer guat gfahra ;-)

Es war wieder kuehler und ein wenig regnerisch, wir bogen aus dem Parkhaus in eine Richtung aus, ohne genau zu wissen wohin wir zu fahren hatten und vertrauten darauf, dass frueher oder spaeter eine Tafel auf den Flughafen hinweisen wuerde, da mussten wir unseren Vutzi abgeben.

Wir fuhren und fuhren, ich hatte eine Strassenkarte wieder mal zur Hand und versuchte die Strassen zu erkennen..
Kurz noch zum letzten Mal unser Mietauto volltanken und schon kam Nicole mit einer Beschreibung des Weges vom indischen Kassier zurueck ;-)
(immer wieder uessi Inderli, hihi)

Wir waren auf dem richtigen Weg und gelangten schnell zum Flughafen.
Doch hier waren alle anderen Autovermietungen zu Hause, unsere "Explore"-Vermietung war ein wenig ausserhalb...
(hoffentlich verbruchemer nid dr ganzi Tank mit Suacha ;-)

Doch eine weitere perfekte Beschreibung einer Avis-Angestellten brachte uns auf die Minute an die korrekte Abgabestelle.....byebye Vutzi!

Ein gratis Shuttle-Bus brachte uns dann wieder ins Zentrum. Vor dem Kathedral Square, ein schoener Platz im Zentrum der Stadt vor der Kathedrale, hatten einige Staende ihre Schmuck- und Kleidersachen aufgestellt, Musiker und Kuenstler zeigten ihr koennen, und in kleinen Wohnwagen wurden Leckereien wie Kebab, Asiatische Gerichte oder Deutsche Bratwuerste verkauft ;-)
Ein guter Platz zum verweilen, die Sonne zeigte sich nun auch wieder und wir schlenderten umher, bis wir uns um 16.00 Uhr wieder im Reisebuero bei Robyn trafen..

Wir haben die aeltere Dame schon fast ins Herz geschlossen, sie scheute keine Mueh fuer uns, sprach absichtlich laaaaaaaangsam, dass wir auch wirklich alles verstanden und gab uns auch allerlei Tipps zu den Inseln!
Wir wolten uns bei Robyn bedanken und ihr eine Freude bereiten und kauften ihr eine riesige Toblerone, was sonst ;-))))))))))

05. Februar 2009

SHOPPING! :-)
Heute haben wir einen Shopping-Tag eingeplant - aber natuerlich NUR damit wir in dem guten, teuren, schoenen Hotel auch etwas Anstaendiges anzuziehen haben....smile
Unsere Kleider von zu Hause haben mittlerweile alle moeglichen Farben und Formen, ganz zu schweigen von den Loechern, die gewisse Waschmaschienen hinterlassen, ts ts ts! :-)

Am Abend noch ein feines Abendessen in einem Restaurant unter freiem Himmel, vor uns ein Fluss und Live Musik!

Morgen ist ein Feiertag in Neuseeland und aus dem Zimmer sehen wir noch kurz bevor wir zu Bett gehen ein schoenes Feuerwerk!
(schoeni Verabschiedig vu dem no schoenera Land.....seufzer.......)

06. Februar 2009

Unsere Fiji-Reise war gebucht, Kleider gekauft, nun wollten wir noch ein wenig von der Stadt Christchurch sehen...

Von der Kathedral Square aus kann man mit einem nostalgischen Tram eine Rundfahrt durch die Innenstadt machen, das Billet kostet 15$, danach kann man bei jeder beliebigen Haltestelle wieder aus- und einsteigen, was wir auch taten :-)

Wir verliessen das Tram bereits bei der 1. Haltestelle und besuchten eine Kunst-Gallerie, mmmhhh eindruecklich JA, aber verstanden haben wir NICHTS! grins
Gleich um die Ecke gab es auch eine Kunstschule und ein sogenanntens "Kuenstler-Viertel", welches wir morgen besuchen wollten und ein wenig durch den Samstags-Markt zu schlendern.

Uebermorgen war bereits der letzte Tag in Neuseeland und wir hatten ein wenig "Bauchschmerzen" was das Packen betraf, ojeeee......

07. Februar 2009

Ausgeschlafen und bei schoenem Wetter machten wir uns auf an den Samstags-Markt und schlenderten durch die Straende.
Es wurden sehr viele Schmucksachen verkauft, Jadesteine und Selbstgemachts aus allen moeglichen Materialien...

Der Markt war nicht sehr gross und so sassen wir bald mit einer Schoggi-Crepes (ich) und Bratwurst (Nici) auf einer Mauer im Schatten und beobachteten das Geschehen :-)

Irgendwie waren wir aber beide in Gedanken versunken, morgen verliessen wir Neuseeland und uns blieben nur noch Fiji, kurz LA, und Costa Rica...unglaublich!
Doch auf Costa Rica freuten wir uns riesig, wir bekommen ganz viel Besuch aus der Schweiz, so dass wir sicher einen lustigen Abschluss erleben werden, smile

Noch ein letztes Abendessen im Honey Pot und schweren Herzens packen...

Fuer einige Kleider war dies nun das Ende der Reise, nicht alle durften mit nach Fiji, natuerlich nur wegen Platzmangel :-)
Wer weiss wie viele Kleider es noch bis in die Schweiz schaffen....?

08. Februar 2009

Wir hatten am Vorabend wie immer unsere liebe Muehe den Rucksack zu packen: unser Shopping-Tag fuer Fiji erschwert nun unser Vorhaben auch um einiges, 2 Paar neue Schuhe aus Auckland, das immer viel zu grosse Necessaire, und den doofen Schlafsack haben wir bis jetzt nur 1mal gebraucht, geschweige denn unser Moskitonetz, das schleppen wir bereits 5Mte ungebraucht mit uns mit!
Dafuer bleiben immer mehr alte, mittlerweile "haessliche" Kleidungsstuecke zurueck...

Den Wecker haben wir auf 04.00 gestellt und miserabel geschlafen -  aber eigentlich haben wir fast jede Nacht schlecht geschlafen, unser modernes Hostel liegt in einem "Kneipenviertel" im Zentrum, und das Bett ist ein kleines, enges Doppelbett....und wenn ich in der Nacht auf Toilette wollte, musste ich im Dunkeln ueber Nicole klettern, da auf meiner Seite die Wand war :-)
Aber wie gesagt, das war unsere letzte, kurze Nacht in Neuseeland, und die naechsten werden sicherlich erholsamer auf Fiji!!

Wir hatten am Abend zuvor unser Taxi fuer den Morgen bestellt und fuhren im Dunkeln Richtung Flughafen.
Der Flughafen von Christchurch ist klein und, wie wir fanden, voellig verwirrend.....oder lag es an der Tageszeit? :-)
Wir hatten zuerst einen Inlandflug nach Auckland, wir mussten selbst einchecken, der Rucksack wurde in eine riesige Plastiktuete gesteckt und schon ging es weiter.....

Auckland: kurz etwas essen und trinken und schon ging es mit dem naechsten Flug Richtung Fiji.
Wir durften in einen neuen Flieger der Air NZ steigen, viel Platz, tolle Sitze und gute Musik und Filme zur Auswahl, juppie!

Mmhhh den Rest des Fluges hab ich gedoest, da bin ich mir nicht mehr so sicher, aber klingt schon fast logisch wenn man bedenkt, um welche Zeit wir aufgestanden sind, smile

...............weiter im Text siehe Link Fiji..... :-)